Bundesliga

„Schwachsinn!“: Kießling von Matthäus genervt

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München – Stefan Kießling, so im Grunde die einhellige Experten-Meinung, hatte am Samstag beim Spiel gegen Bayern München Glück, nach drei harten Fouls in der ersten Halbzeit nicht einen Feldverweis erhalten zu haben. Der Leverksuen-Stürmer selbst sieht das anders – und keilt nun besonders gegen Lothar Matthäus zurück.

Absicht beim Foulspiel?

Der TV-Experte hatte am Samstag bei Sky Kießling sogar Absicht unterstellt beim Foulspiel gegen Alonso und diese in der Bild-Zeitung wiederholt: „Er kommt zweimal zu spät: Gegen Kimmich und Alonso nimmt er Verletzungen in Kauf.“

Kießling war zunächst gegen Kimmich mit gestreckten Bein vorgegangen, später trat er Alonso von hinten um, als er nach Ballverlust deutlich zu spät nachsetzte, zuletzt rumpelte er auch noch mit Arturo Vidal zusammen. Drei Mal Gelb, beim Foul gegen Alonso womöglich sogar Rot, hätte es geben können, meinte Schiedsrichter-Experte Markus Merk in der Halbzeit beim TV-Sender Sky.

Kießling kontert Kritik

Kießling konterte nun gegenüber der Bild-Zeitung: „Die Diskussion ist totaler Schwachsinn! Ich weiß nicht, was das soll.“ Der Stürmer legte nach: „Dass ich Verletzungen in Kauf nehme, ist absoluter Schwachsinn. Ich versuche, Kimmich den Ball zu klauen. Gegen Alonso war‘s harmlos.“

Zudem gab der 32-Jährige zu bedenken: „Ich kriege ständig was ab, aber die Verteidiger kommen oft einfach so davon.“ Dass Kießling in der Regel ein fairer Sportsmann ist, belegt die Statistik: Seit 2009 hat er keine Gelb- oder Rotsperre mehr verbüßen müssen.

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