2. Bundesliga

Schwartz verlangt Wiedergutmachung – Korkut bleibt trotz Torlos-Serie cool

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München – Der 1. FC Nürnberg empfängt zum Montagabendspiel in der 2. Liga den 1. FC Kaiserslautern. Der Club als Tabellen-Zehnter will eine Serie starten, der FCK als Tabellen-13. eine Torlos-Serie beenden.  Die Vorschau von fussball.news.

Schwartz arbeitete sechs Jahre als Trainer in Kaiserslautern

Nach zwei Niederlagen in Folge konnte der 1. FC Nürnberg zuletzt Fortuna Düsseldorf mit 2:0 besiegen. Nürnberg-Trainer Alois Schwartz ist aber noch nicht zufrieden gestimmt. „Wir haben etwas gut zu machen. Wir wollen dieses Spiel gewinnen“, betonte Schwartz nun vor der Partie gegen den FCK. Für Schwartz ist es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. Er war früher Spieler, dann Coach der zweiten Mannschaft der Pfälzer und auch als Interimstrainer der Profis tätig. „Wenn man dort sechs Jahre eine gute Zeit hatte, ist das natürlich etwas Besonderes“, sagte Schwartz über sein Wirken zwischen 2007 und 2013 in Kaiserslautern. Der Club kann im Duell mit Lautern auf eine zuletzt positive Bilanz zurückblicken, sechs der vergangenen sieben Duelle wurden gewonnen. Personell muss Schwartz aber auf drei Spieler verzichten. Neben dem Langzeitverletzten Patrick Erras wird auch Tim Leibold fehlen. Flügelstürmer Edgar Salli hat sich zudem die Hand gebrochen und wurde am Freitag operiert.

Trotz Torlos-Serie: Korkut bleibt positiv gestimmt

Der 1. FC Kaiserslautern hat die letzten vier Partie jeweils mit einem Remis beendet. Auf ein 1:1 gegen den TSV 1860 München folgten drei Mal ein 0:0 – jeweils gegen Mannschaften, die sich im Abstiegskampf befunden haben. Lautern-Coach Tayfun Korkut wollte die Torlos-Serie öffentlich schnell abhaken: „Wir haben das relativ schnell wieder abgeschlossen und viele Sachen klar angesprochen“, sagte Korkut. Immerhin: Lautern ist nach verpatztem Saisonstart nun schon sieben Spiele ungeschlagen. „Sie haben sich wie wir stabilisiert“, attestierte auch Alois Schwartz über den FCK.

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Zwei Ex-Nürnberger fehlen beim FCK

Bei den Gästen gehören auch zwei ehemalige Nürnberger dem Kader an. Sebastian Kerk spielte vergangene Saison noch per Leihe des SC Freiburg in Nürnberg. Er fällt aber nun mit einem Syndesmosebandriss aus. Der andere Ex-Nürnberger Maximilian Dittgen ist zwar fit, konnte sich aber für die Stammelf noch nicht aufdrängen. Dem FCK fehlen zudem Stürmer  Kacper Przybylko, Ewerton und Mensur Mujdza. Stammspieler Patrick Ziegler ist zudem Gelb-gesperrt.

Über Steffen Helmsauer

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