Bundesliga

So haben Löw, Neuer und Aubameyang bei der Weltfußballer-Wahl abgestimmt

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München – Cristiano Ronaldo wurde auch bei der FIFA zum Weltfußballer gekürt. Bei dem Voting durften auch die Nationaltrainer, Kapitäne und je ein Journalist aus einem Land mitstimmen.

Löw setzt auf Kroos

Bundestrainer Joachim Löw wählte Toni Kroos auf Rang eins, gefolgt von Mesut Özil und Torwart Manuel Neuer. Kapitän Manuel Neuer setzte Toni Kroos, Mesut Özil und Bayern-Teamkollege Robert Lewandowski auf die Plätze eins bis drei. Cristiano Ronaldo? Lionel Messi? Antoine Griezmann? – jeweils Fehlanzeige in den Top Drei bei Löw und Neuer. Es liegt nahe: Die Weltfußballer-Wahl ist seit Jahren ein Politikum, nicht immer werden Entscheidungen ganz objektiv getroffen. Mitstreiter und Freunde erhalten in manchem Voting den Vorzug. Auch Löw und Neuer sollten in diese Schublade eingeordnet werden. Löw etwa wählte auch letztes Jahr schon weder Messi noch Ronaldo in die Top Drei. Und mal ehrlich: Lionel Messi regelmäßig nicht zu einen der drei besten Fußball der Welt zu zählen – da müsste man eigentlich am Fußball-Sachverstand zweifeln, wenn eben nicht auch andere Faktoren bei der Abstimmung eine Rolle spielen würden.

Aubameyang votiert für Neymar

Auch Dortmund-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang durfte übrigens an der Abstimmung teilnehmen. In seiner Rolle als Teamkapitän von Gabun wählte er Barcelona-Star Neymar auf Platz eins! Dahinter folgten Ronaldo und Messi. Zwei Barcelona-Stars in den Top Drei, obwohl „Auba“ mal für Real Madrid spielen will? Hier hat zumindest ein Star wohl politische Spielchen außen vor gelassen – Hut ab!

Über Daniel Michel

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