1. FC Köln

Steubing gratuliert Köln zu Veh – Wollte Wehrle Stöger nicht entlassen?

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Dem 1 FC Köln ist mit der Präsentation von Armin Veh als neuen Geschäftsführer Sport eine große Überraschung geglückt. Statt die Positionen mit bekannten Namen a la Klaus Allofs oder Dietmar Beiersdorfer zu besetzen, wurde ein Newcomer in diesem Bereich geholt. Gratulationen gibt es aus Frankfurt. Jetzt muss Veh sofort funktionieren und einen neuen Trainer suchen. Nach Ansicht von Finanzvorstand Alexander Wehrle wäre dies wohl nicht nötig gewesen.

Jetzt also Veh! Der ehemalige Trainer, der 2007 mit dem VfB Stuttgart die sensationelle deutsche Meisterschaft feierte und Eintracht Frankfurt als Aufsteiger 2013 in die Europa League führte, wechselt die Seiten. Die teils absurd anmutenden Spekulationen, er könnte zeitnah bei der TSG Hoffenheim oder Borussia Dortmund als Lückenfüller anheuern, können somit endgültig beendet werden. Wolfgang Steubing, Aufsichtsratschef der Eintracht, gratulierte dem Effzeh im kicker zu dieser Wahl: „Armin Veh ist kompetent und kenntnisreich. Ich bin mir sehr sicher, dass er einen guten Job auf dieser Position machen wird, gerade vor dem Hintergrund, dass er über große Erfahrung als Trainer verfügt. Ich kann die Kölner nur beglückwünschen.“

Veh geht auf Trainersuche

Die Kölner bekommen mit Veh einen Mann, der für Kommunikation, einen gewissen Charme, eine prise Humor und viel Fachwissen steht. Allerdings ist er 56 Jahre alte Augsburger auf diesem Posten ein Newcomer. Kein klassischer Lehrling gewiss – aber doch jemand, der sich neu einfinden und hier und da noch lernen muss. Vor allem hat Veh gleich eine große Aufgabe zu bewältigen: Er muss spätestens im Januar einen neuen Trainer präsentieren.

Wehrle hätte gerne mit Stöger weitergearbeitet

So weit hätte es nicht kommen müssen – wäre es nach Wehrle gegangen. Der Finanzvorstand soll hinter Ex-Coach Peter Stöger gestanden und für eine weitere Zusammenarbeit – zumindest bis zur Winterpause – plädiert haben. „Ich habe gehört, dass es so gewesen sein soll“, sagte Stöger dazu, der sich aktuell gut von den Strapazen der letzten Wochen und Monate zu erholen scheint.

Über Christopher Michel

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