Bundesliga

Stevens: „… dann kann es noch eine richtig gute Saison für Schalke werden.“

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München – Huub Stevens sich nach seinem aus gesundheitlichen Gründen getätigten Rücktritt im Februar dieses Jahres bei der TSG Hoffenheim gut erholt. Der Coach schaut noch immer genau hin, was seine Ex-Klubs machen. Besonders der FC Schalke 04, bei denen er zusammen mit seinen ehemaligen Akteuren Ebbe Sand und Mike Büskens im Beirat sitzt. Doch was passiert, wenn auf einmal ein Verband anruft und nachfragt?

Stevens von Ruhe auf Schalke nicht überrascht

Der Saisonstart hat den FC Schalke 04 in diesem Jahr nicht erschüttert. Fünf Niederlagen in Folge waren zwar bitter, aber Manager Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl behielten die Ruhe. Huub Stevens überraschte dies nicht, wie er im kicker sagte: „Ja, Es war ganz normal, dass es am Anfang nicht lief.“ Freilich dürfe normalerweise das Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:3) nicht verloren gehen, „aber im Fußball braucht man Zeit, die man oft nicht hat.“

Verständliche Startschwierigkeiten

Die Gelsenkirchener hatten echte Startschwierigkeiten, was auch an einer komplizierten Transferperiode lag. Der Verkauf von Leroy Sane zu Manchester City erfolgte erst spät, sodass Heidel zuvor sehr kreativ sein musste, weil „er keinen holen konnte, solange Sane noch nicht weg war.“ Bitter für Schalke: Ausgerechnet Rekordeinkauf und Hoffnungsträger Breel Embolo wird noch monatelang ausfallen, dazu fehlen auch Klaas-Jan Huntelaar und Franco di Santo.

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Schalke kann noch nach oben klettern

Stevens ist dennoch davon überzeugt, dass die Schalker noch nach oben klettern können: „Wenn die Verletzten gut zurückkommen, dann können sie auch insgesamt Kräfte sparen. Dann kann es noch eine richtig gute Saison für Schalke werden.“ Wie lange der 63-Jährige tatsächlich sein Amt auf Schalke ausübt, ist nicht sicher. Er gibt zu, dass ihn das Amt des Nationaltrainers reizen würde. In seiner Heimat den Niederlanden? „Nein, die mache ich nicht.“ Er würde sonst jedoch die Angebote nicht mehr einfach ablehnen.

Über Christopher Michel

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