Borussia Mönchengladbach

Stindl: Videobeweis stört das Spiel

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Gladbach- und Nationalspieler Lars Stindl kritisiert den Videobeweis und vergleicht sich mit Zlatan Ibrahimovic.

Auch Mönchengladbachs Kapitäm Lars Stindl äußert sich zum viel kritisierten Videobeweis. „Ich war ein großer Befürworter des Videobeweises, weil ich die Hoffnung hatte, dass der Fußball dadurch gerechter wird. Nun muss ich aber sagen, dass die Einflussnahme auf das Spiel durch den Videoassisten überhand nimmt“, stellte der 29-Jährige gegenüber Reviersport fest. Vor allem der Einfluss auf das Spieltempo ist ein Problem, so kritisiert Stindl: „Aktuell wird fast nur noch über die Entscheidungen der Schiedsrichter gesprochen. Nicht mehr über das Spiel. Diese teilweise langen Unterbrechungen stören den Fluss des Spiels. Es muss unbedingt eine Lösung gefunden werden, damit es besser wird.“

Gleicher Weg wie Zlatan

Lars Stindl wurde erstmals mit 29 Jahren zur Deutschen Nationalmannschaft eingeladen, er war Teil der Mannschaft, die dieses Jahr den Confed Cup in Russland gewann. „Dass so spät in meiner Karriere der Bundestrainer noch einmal anruft, hätte ich auch nicht erwartet. Aber dann habe ich Gas gegeben, daraus wurde ein wunderbarer Sommer für mich und die Mannschaft“, erinnerte sich der Offensivspieler zurück. Der ehemalige Hannoveraner sieht noch kein Ende seiner Entwicklung und tritt einen mutigen Vergleich an. „Ich habe einmal einen Bericht gelesen über Zlatan Ibrahimovic. Er handelte davon, wie viele Tore Ibrahimovic vor seinem 30. Geburtstag und wie viele Treffer er danach erzielt hat. Er hat danach jedenfalls öfter getroffen. Sie sehen also: Ich habe noch einiges vor mir“, stellte der neunfache deutsche Nationalspieler in Aussicht.

Über Marc Schwitzky

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