Bundesliga

Stöger: FC-Kollektiv ist sehr fexibel einsetzbar

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München – Der 1. FC Köln überrascht den Gegner mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Variantenreichtum. FC-Trainer Peter Stöger studierte im Winter neue Taktiken ein. Der Österreicher lobt: Die Mannschaft sei geschult und funktioniere nun in verschiedenen Systemen.

Kein Spieler mit 20-Tore-Garantie in Köln

Dreierkette in der Abwehr, National-Verteidiger Jonas Hector im Zentrum statt auf Links – es hat den Anschein, als habe Peter Stöger in der Winterpause einige neue Varianten testen lassen. Dabei sei dem nicht so, wie der Österreicher im Interview mit der Bild erklärte: „Mergim Mavraj ist zudem gesund zurückgekehrt. Filip Mladenovic eröffnet uns neue Möglichkeiten. Das macht einen Unterschied. Aber wir haben jetzt nicht im Winter alles neu einstudiert und geändert.“ Seine Spieler seien inzwischen so geschult, dass sie flexibel sind und in verschiedenen Systemen agieren können. „Sie wissen, was wir uns von den einzelnen Positionen erwarten. Das ist wichtig, weil wir auch in Zukunft keine Spieler haben werden, die uns 20 Tore garantieren. Deshalb brauchen wir verschiedene Varianten“, erklärte Stöger.

Hector von Links in die Zentrale

Eine scheint zu sein, Jonas Hector von der Außenposition in die Zentrale zu ziehen. „Jonas ist ein spielstarker und intelligenter Spieler und der Wechsel auf die Sechs hilft ihm eher, als dass er ihm schadet“, antwortete Stöger auf die Frage, ob sich diese Positionsspiele negativ auf die Karriere Hectors im DFB-Dress auswirken könnten. Der FC-Coach blieb gewohnt gelassen: „Der Bundestrainer weiß ja auch, was er an Jonas als Linksverteidiger hat.“

Erster Neuzugang steht mit Marco Höger fest

Beim FC herrscht ein großer Konkurrenzkampf, bislang sind in dieser Saison 21 Spieler zum Einsatz gekommen. Doch noch bleibt es ruhig im traditionell so nervösen Köln. Stöger begründete: „In dieser Mannschaft hat jeder das Gefühl, dass die Chance groß ist, zu spielen.“ Der Konkurrenzkampf wird in der neuen Saison weiter angeheizt: Marco Höger wechselt von Schalke an den Rhein. Stöger ist voll des Lobes: „Er hat sehr viel Erfahrung und bringt die nötige Abgebrühtheit und Routine mit, die unsere Jungs weiterbringen kann“. Typisch Stöger: Das Kollektiv – es steht auch bei diesem Transfer wieder im Vordergrund.

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