2. Bundesliga

Stöver schließt Trainerwechsel aus

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Der FC St. Pauli ist nach der Heimniederlage gegen Union Berlin (0:1) auf dem Relegationsplatz der zweiten Liga angekommen. Seit Ende Februar (3:2 gegen Holstein Kiel) wartet das Team von Trainer Markus Kauczinski auf einen Dreier. Sport-Chef Uwe Stöver sprach dem Coach nun dennoch das Vertrauen aus.

„Nein, bei uns gibt es keine Trainerdiskussion“, so der 51-Jährige gegenüber Bild. Er erteilte somit ersten Rufen nach Kult-Coach Ewald Lienen eine Absage. „Jeder im Verein, nicht nur Ewald Lienen, ist in dieser Phase gefragt, die Mannschaft zu unterstützen und alles dafür zu tun, damit wir unser Ziel erreichen.“ Lienen arbeitet als technischer Direktor für den Klub. Kauczinski hatte die Kiezkicker im Dezember übernommen. Damals standen die Paulianer auf Rang 14.

Routine

Nicht nur in der Trainerfrage will Stöver auf Aktionismus verzichten. Auch in den Abläufen vor dem ersten Endspiel im Abstiegskampf bei Jahn Regensburg soll es keine großen Änderungen geben. „Besondere Maßnahmen sind derzeit noch nicht geplant, außer dass wir aus logistischen Gründen bereits am Donnerstag nach Regensburg fahren, weil wir ansonsten am Freitag erst am Abend hätten ankommen können.“ Bei den Bayern muss Pauli als Außenseiter gelten, der Aufsteiger liegt in der Rückrundentabelle auf dem ersten Platz. Danach treffen die Hamburger noch auf Greuther Fürth, Arminia Bielefeld und den MSV Duisburg. In der Hinrunde gelang gegen die drei Gegner nur ein Punkt bei einem Torverhältnis von 2:11.

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