Bundesliga

Streich: Effektivität als Schlüssel zum Sieg

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In der Saison 2014/2015 hatte der SC Freiburg vor dem letzten Spieltag drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, stieg durch eine Niederlage gegen Hannover 96 allerdings doch noch ab. Dieses Deja-vu vermied der SC heute durch das 2:0 gegen den FC Augsburg. Für Trainer Christian Streich war die Effektivität im Spiel seiner Mannschaft ein entscheidender Grund für den Sieg.

Als Christian Streich Gründe für den dreifachen Punktgewinn seines Teams benennen sollte war er nicht um eine schnelle Antwort verlegen: „Entscheidend war heute sicherlich auch, dass wir bei den Temperaturen in Führung gehen. Wir waren heute sehr effektiv“, sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel über das 1:0 von Nicolas Höfler, der eine Flanke von Mike Frantz verwertete (49.). Kurz danach hätten die Breisgauer das Ergebnis sogar in schneller Folge in die Höhe schrauben können, doch Lukas Kübler (55.) verfehlte das Augsburger Tor mit seinem Distanzschuss und Manuel Guldes Kopfball flog knapp am Pfosten vorbei (61.). Besser machte es kurz darauf Angreifer Tim Kleindienst, der nach einem Fehler des Augsburgers Cordova freie Bahn hatte und gegen Augsburgs Torhüter Andreas Luthe die Oberhand behielt (65.).

Freiburg bleibt mental stabil

Anders als im Hinspiel präsentierte sich der SC danach souverän und brachte den Vorsprung über die Zeit, in der Hinrunde wurde damals in den Schlussminuten noch ein Zwei-Tore-Vorsprung verspielt. Mit der mentalen Stärke seines Teams zeigte sich Streich dann auch zufrieden, die Mannschaft sei „extrem gut mit dem Druck umgegangen“, lobte er.

Baum sieht gute Spielzeit seines Teams

Sein Kollege Manuel Baum konnte mit der Niederlage seiner Mannschaft leben und gratulierte an gleicher Stelle dem SC zum Klassenerhalt: „Freiburg hat sich den Klassenerhalt verdient. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen“, Kritik übte er allerdings auch: „Beim ersten Gegentor war ich überhaupt nicht zufrieden mit unserer Zweikampfführung. Schlussendlich überwog beim 37-Jährigen allerdings die Zufriedenheit über eine erfolgreiche Spielzeit ohne Abstiegssorgen, seine Mannschaft müsse sich mit insgesamt 41 Punkten „nicht verstecken“.

Über Stefan Katzenbach

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