Bundesliga

Streich: Internet-Hetze ist schlimmer als das Verhalten von Schmidt

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München – Leverkusen-Trainer Roger Schmidt erhält nach seinen beleidigenden Äußerungen gegenüber Trainer Julian Nagalsmann beim 0:3 gegen Hoffenheim dennoch weiter Unterstützung aus der Fußballbranche.

Streich fordert, „Lebensrealität zu akzeptieren“

Nun sagte Freiburg-Coach Christian Streich bei Sky: „Vorbild ist relativ. Natürlich sind wir im Fernsehen, aber unsere Kinder müssen sich schon mit der Lebensrealität auseinandersetzen. Ich glaube nicht, dass die Lebensrealität so schlimm ist, wenn ein Erwachsener ‚Spinner‘ sagt.“ Schmidt hatte Nagelsmann unter anderem als „Spinner“ nach einer strittigen Foul-Szene bezeichnet, später hatte sich Schmidt bei Nagelsmann entschuldigt.

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Streich stört Internet-Hetze

Streich konnte die Aufregung ohnehin nicht verstehen und nannte ein anderes gesellschaftliches Problem, welches ihm mehr umtreibt als Schimpfwörter von Trainern aus der Emotion heraus. „Wir haben eine ganz andere Problematik. Schauen Sie mal auf das Internet und was mit Handys auf den Schulhöfen abgeht. Natürlich haben wir eine gewisse Vorbildfunktion. Wenn man einen Fehler macht, dann muss man sich entschuldigen. Das ist Pädagogik.“

Über Daniel Michel

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