2. Bundesliga

Sulu: „Wir können wieder in den Spiegel schauen“

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Darmstadt 98 hat durch eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage den Anschluss im Tabellenkeller gefunden. Zwei Punkte trennen die Lilien vom 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsplatz, fünf sind es auf den sicheren Platz 15, den der FC St. Pauli belegt. Kapitän Aytac Sulu ist überzeugt, dass die Hessen den bitteren Gang in die Drittklassigkeit vermeiden werden.

„Wir sind eine Mannschaft, die sich dem Abstiegskampf gestellt hat“, so der 32-Jährige. „Wir können mit unserer Leistung aus den vergangenen Wochen zufrieden sein und wieder in den Spiegel schauen, das war in der Hinrunde nicht immer so.“ Da seien die Lilien als Bundesliga-Absteiger mit dem Ziel angetreten, in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Inzwischen habe die Mannschaft verstanden, worum es geht.

Härter als in der ersten Liga

Wenn die Mannschaft im Saison-Endspurt die letzten Vorstellungen bestätige, habe er keine Angst, nach dem 34. Spieltag auf die Tabelle zu blicken, so Sulu. Dennoch sei die Drucksituation im Abstiegskampf härter, als sie in den beiden Bundesliga-Jahren der Darmstädter gewesen sei.  „In der zweiten und dritten Liga ist es schon härter, weil es darum geht, im Profi-Fußball zu bleiben.“ Trumpf soll auch diesmal Trainer Dirk Schuster sein, der „die Darmstadt-Tugenden Kampf, Leidenschaft und unbedingten Willen“ zurückgebracht habe. Der Klub trifft am Sonntag im direkten Duell auf Eintracht Braunschweig (12. Platz, fünf Punkte Vorsprung).

Über Lars Pollmann

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