Bundesliga

Trotz Lob – BVB will auch in Frankfurt gewinnen

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München – Borussia Dortmund scheint nach zuletzt zwei Siegen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden zu haben. Vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag 15.30) warnte Trainer Thomas Tuchel vor dem Gegner und schloss einen Startelf-Einsatz von Marco Reus aus.

Lob für die Frankfurter Entwicklung

Die positive Entwicklung unter Niko Kovac ist auch in Dortmund aufmerksam verfolgt worden und so sprach Thomas Tuchel seinem Gegenüber zunächst einmal ein Lob aus: „Niko Kovac ist sehr cool und so spielt auch sein Team. Es ist ein technisch hochwertiger Fußball. Er setzt der Mannschaft seine Handschrift auf“, sagte der 43-Jährige. Dennoch will ihm Tuchel, der sich „freut ihn wiederzusehen“, nichts schenken. Dennoch ist sich der BVB der Schwere der Aufgabe bewusst: „Die Frankfurter haben verdient 21 Punkte geholt und zeigen dabei einen sehr guten Fußball“, resümierte der BVB-Trainer, der auch aufgrund von Unsicherheiten der eigenen Mannschaft ein enges Spiel erwartet: „Unser Spiel hat noch zu viele Fehler, um konstant dominant zu sein“, deswegen müsse Dortmund „um jede Torchance kämpfen“ und die voraussichtlich wenigen „nutzen“.

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Reus wird langsam aufgebaut 

Bei diesem Unterfangen wird ein Spieler zunächst nicht helfen können, der zuletzt überragte: „Er war sehr lange verletzt und es reicht nicht, dass er nochmal von Beginn an spielt“, sagte Tuchel über Marco Reus und lobte seinen Flügelspieler: „Allein ein Comeback in der Königsklasse ist eine große Leistung.“ Reus wird allerdings gegen die Eintracht im Kader stehen. Dies gilt auch für Shinji Kagawa, der laut Tuchel mit „Schmerzen am Sprunggelenk zu kämpfen“ hat, aber aufgrund seiner „guten Leistung in der Champions-League“ fester Bestandteil der Dortmunder Planungen ist. Dies gilt derzeit noch nicht für Neven Subotic, über den Tuchel sagte:„Bei Neven Subotic schauen wir von Woche zu Woche, wie es mit ihm weitergeht. Er hat ein tolles Spiel in der Regionalliga abgeliefert, darüber bin ich sehr glücklich.“

Über Stefan Katzenbach