Bundesliga

Tuchel will erst im Sommer über Vertragsverlängerung reden und bläst zur Aufholjagd

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Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Borussia Dortmund will Trainer Thomas Tuchel erst in der Sommerpause führen.

„Ich gehe davon aus, dass sie respektieren, dass ich während der Saison ein extrem schlechter Verhandlungspartner bin“, sagte Tuchel im Trainingslager in Marbella im Interview mit dem WDR Hörfunk.

Tuchels Vertrag beim BVB endet im Juni 2018, große Eile für Vertragsgespräche mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc sieht der 43-Jährige nicht: „Ich bin entspannt. Ich bin erst bei der Hälfte meines Vertrages.“

Tuchel widersprach zudem Berichten, dass es im Verhältnis mit Watzke und Zorc Probleme geben würde. „Wir haben ein top professionelles und freundschaftliches Verhältnis“, sagte Tuchel: „Dass es auch immer wieder mal Meinungsverschiedenheiten gibt, ist normal und zwingend notwendig, um sich zu entwickeln. Es ist alles gut.“

Nach einem bisher mäßigen Saisonverlauf in der Bundesliga hat Tuchel klare Ziele für die Rückrunde. „Wir wollen mindestens unter die ersten Drei und uns damit auf direktem Weg für die Champions League qualifizieren. Wir haben viel vor“, sagte der BVB-Coach, der gerade in der Defensive eine „neue Achtsamkeit“ und eine „neue Wertschätzung für das Zweikampfverhalten“ fordert.

Der BVB überwintert mit zwölf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bayern München nur auf Platz sechs. „Ich glaube, dass viele und wir sogar das Thema Umbruch schon abgehakt hatten, bevor es zu Ende war“, sagte Tuchel mit Blick auf den guten Saisonstart und die hohen Erwartungen an die junge Mannschaft.

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