Bundesliga

Tumult bei Testspiel von Mainz

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München – Der 1. FSV Mainz 05 hat sein erstes Testspiel während des Trainingslagers im spanischen Marbella mit 0:3 (0:1) gegen Standard Lüttich verloren. Kurz vor Schluss kam es zu einer Spieler-Traube, bei der offenbar auch die Fäuste flogen. Das Spiel wurde allerdings nach einer kurzen Pause fortgesetzt.

Foul als Auslöser für den Tumult

Nach einem Foul von Corentin Fiore am Mainzer Christoph Moritz (81.) war der Tumult ausgelöst worden. Lüttichs Reginal Goreux soll nach Beobachtung des kicker Henrique Sereno einen Schlag verpasst haben. Mehrere Minuten dauerte es, bis die Situation sich beruhigte. Das Spiel wurde fortgesetzt. „Ich denke, dass der Schiedsrichter einen Bericht schreiben wird“, sagte FSV-Manager Christian Heidel nach der Partie, womöglich wird der Lüttich-Spieler im Nachhinein bestraft.

Hitzige 2. Halbzeit

„In der letzten halben Stunde ging es nur noch um Zeitspiel und Provokationen“, beklagte Mainz-Coach Martin Schmidt. Zum Handgemenge selbst sagte der Schweizer: „Wir haben uns dann zurückgezogen, weil da plötzlich von hinten in den Rücken geschlagen wurde. Der Schiedsrichter sagte, er will es beruhigen und dass er keinen Sinn darin sieht, abzubrechen.“

Mainz war in der 39. Spielminute durch ein Eigentor von Stefan Bell in Rückstand geraten. Nach dem Tumult traf Ryan Mmaee doppelt (84. und 90.) für Lüttich, die in der belgischen Liga Rang acht belegen.

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