Bundesliga

TV-Geld-Vertrag: FC Bayern in neuen Dimensionen unterwegs

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München – Ab der kommenden Spielzeit gilt der neue TV-Vertrag für die 36 Profivereine. 1,194 Milliarden Euro werden nach einem neuen Verteilerschlüssel ausgeschüttet. Der FC Bayern München stößt dabei in eine neue Dimension hervor.

FCB kratzt an der 100-Millionen-Euro-Marke

99,06 – also fast genau 100 – Millionen Euro wird der deutsche Meister ab Sommer 2017 kassieren. Das berichtet der kicker. Die Kaderplanungen können auch mit diesem Geld vorangetrieben werden, schließlich steht bei den Münchenern ein gewaltiger Umbruch an. Philipp Lahm und Xabi Alonso beenden ihre Karriere, zudem war die Startelf am Samstag gegen den RB Leipzig mit einem Durchschnittsalter von 29,4 Jahren unterwegs – das schreit förmlich nach Blutauffrischung.

BVB kann schon planen – Trio liefert sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Borussia Dortmund ist der einzige Klub, der annähernd mithalten kann, die Ruhrpottler erhalten Zahlungen in Höhe von 89,27 Millionen Euro. Auch die Gelder für die designierten Aufsteiger VfB Stuttgart (31,99 Millionen Euro) und Hannover 96 (34,9 Millionen Euro) stehen bereits fest. Der FC Schalke 04 (aktuell 78,66 Millionen Euro), Bayer 04 Leverkusen (78,36) und Borussia Mönchengladbach (69,46) kämpfen am letzten Spieltag noch um mögliche Verschiebungen in der Geldtabelle und somit um jeweils etwa 2,1 Millionen Euro.

Abstieg von Wolfsburg wäre sehr teuer

Dramatische Folgen hätte ein Abstieg für den VfL Wolfsburg. Die Niedersachen sind aktuell Fünfter in der Fünfjahreswertung und würden so 69,46 Millionen Euro kassieren. Bei einem Abrutschen in die zweite Liga gäbe es nur noch rund 29 Millionen Euro, also 40 Millionen Euro weniger. Der FC Augsburg (25 statt 49,15) und der Hamubrger SV (22 statt 39,81) würden ebenfalls viel Geld verlieren.

Über Christopher Michel

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