1. FC Köln

Uth: Warum mein Wechsel nach Köln platzte

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Mark Uth ist bei der TSG Hoffenheim aktuell der stärkste Angreifer und kaum zu ersetzen. Im Sommer wäre er fast beim 1. FC Köln gelandet. Jetzt geht er weiter für die TSG auf Torejagd. Für eine Einladung für die Nationalmannschaft hat es bislang allerdings nicht gelangt. Uth schaut in dieser Hinsicht etwas neidisch in Richtung Mario Götze.

WM-Torschütze, 37-Millionen-Mann beim FC Bayern München und dann, wenn er in Topform ist, ein Kandidat für die Nationalmannschaft: Götze hat in seinem jungen Alter bereits viel erreicht und arbeitet sich bei Borussia Dortmund nach schwerer Stoffwechsel-Erkrankung wieder heran. Ich hätte es mir auch lieber leicht gemacht und wäre gern Mario Götze gewesen, der in Dortmund durchmarschiert und Deutschland zum WM-Titel schießt“, gab Uth bei Sport Bild zu.

Uth musste viele Umwege gehen

Der 26-Jährige musste in seiner Karriere viele Umwege gehen, der schwierigste erste Schritt war der raus aus der Heimat Köln zum SC Heerenveen. Uth erklärte, weshalb es als Jugendspieler beim Effzeh nicht mit dem Sprung nach ganz oben klappte: „Damals hatte man in Köln nicht so auf die eigene Jugend gesetzt. Aber die Zeiten haben sich verändert. Heute ist es normal, dass du mit 18, 19 Bundesliga spielst. Wenn du es mit 21 schaffst, bist du heute fast
ein Spätstarter.“

Im Sommer wäre er gerne zurückgekehrt

Dennoch wäre er im Sommer gerne zu seinem ehemaligen Klub zurückgekehrt. Der Angreifer bezeichnet sich selbst als Karnevalsfreak und reist so oft es geht zu seiner Familie ins Rheinland. „Die Stadt und der Verein liegen mir am Herzen. Aber am ersten Trainingstag habe ich mit Julian Nagelsmann gesprochen. Er wollte mich nicht gehen lassen.
Damit war das schnell erledigt“, sagte Uth. In Köln bedauern sie diese Entscheidung, ihn könnten sie in der derzeitigen Verfassung wohl gut gebrauchen. Er gibt zu, häufiger darauf angesprochen zu werden, dass er der Retter des Effzeh sein könnte: „Mir sagen viele, dass ich das sollte. Und ich hoffe natürlich das Allerbeste für den FC. “

Zukunft noch offen

Ob er doch noch zurückkehrt, womöglich zum Jahreswechsel? Die Gerüchteküche brodelt. Uth, dessen Vertrag im Sommer 2018 ausläuft,  äußerte sich zwar nicht konkret zu dieser Frage, dennoch sagte er zu seiner persönlichen Zukunft: „Aber generell habe ich mich noch nicht entschieden, wie es weitergeht. Ich werde mich mit meiner Familie, meinen Freunden und meinem Berater besprechen. Ob das noch vor der Winterpause sein wird, weiß ich nicht.“

Über Christopher Michel

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