Bundesliga

Uth träumt von der Nationalmannschaft

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München – Das Jahr 2016 war für Mark Uth trotz Verletzung eine Erfolgsstory. Der Angreifer der TSG Hoffenheim erzielte insgesamt 12 Bundesligatreffer in 24 Spielen. Nach seinem Muskelbündelriss im Herbst kämpft er sich wieder heran und hofft wieder in den Fokus der deutschen Nationalmannschaft zu rücken.

Lob für Wagner

Mark Uth gibt im Gespräch mit dem kicker zu, dass der Muskelbündelriss im Herbst einen Rückschlag bedeutete. Sturmkollege Sandro Wagner konnte in dieser Zeit auf sich aufmerksam machen und rückte somit gar ins Blickfeld der deutschen Nationalmannschaft. Uth gönnt seinem Mitspieler diese Erfolgsstory: „Sandro hat sehr gute Spiele und viele Tore gemacht. Wenn es so kommt, hat er es sich auch verdient.“

Zusammen mit Wagner im Sturm der Nationalmannschaft?

Uth selbst stand letztmals vor der Europameisterschaft in Frankreich mit Bundestrainer Joachim Löw im Kontakt. Der Linksfuß muss sich nach seiner Verletzung erst wieder ins Rampenlicht schießen und würde gerne mit Wagner zusammen das Sturmduo bilden: „Das wäre natürlich ein Traum.“ Prinzipiell sei eine Nominierung, etwa für den Confed-Cup im Sommer, „immer noch ein Traum, den wohl jeder Profifußballer hat.“

TSG muss konstanter werden

Uth will sich in den kommenden Jahren auch auf der internationalen Bühne präsentieren – im Optimalfall mit dem Nationalteam und der TSG Hoffenheim: „Ich habe noch nie international gespielt – das würde ich sehr gerne mal.“ Die Mannschaft habe trotz der starken Hinrunde, die sie unbesiegt auf Rang fünf abschloss, noch Luft nach oben: „Für einen Europa-League-Platz braucht es sehr konstante Leistungen, denn wir haben trotz allem noch viele Punkte liegengelassen. Da müssen wir uns verbessern.“

Uth lässt Zukunft offen

Der Stürmer lässt seine Zukunft allerdings offen. Der Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2018, an eine Verlängerung denkt Uth dabei noch nicht. Er hört sich auch die Angebote von anderen Vereinen, etwa aus England, nicht an: „Es gibt Interesse, mehr nicht. Es ist auf jeden Fall eine Anerkennung, aber ich möchte mich jetzt auf Fußball konzentrieren.“

Über Christopher Michel

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