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Veh kritisiert Eintracht-Fans

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München – Eintracht Frankfurt steckt weiter im Tabellenkeller. Gegen den Hamburger SV kamen die Hessen im Freitagsspiel der Bundesliga nicht über ein 0:0 hinaus. Trainer Armin Veh war nach Spielschluss sauer auf die Fans, die die Leistung ihrer Mannschaft mit Pfiffen quittierte.

Pfiffe nach Spielschluss ärgern Veh

Die Eintracht zeigte in der ersten Halbzeit eine schwache Vorstellung und konnte froh sein, dass die Gäste aus Hamburg ihre Chancen nicht nutzten. Entsprechend gab es zur Pause ein Pfeiffkonzert der Eintracht-Fans. Nach der Halbzeit steigerte sich die Heimelf. Dennoch gab es auch nach Spielschluss Pfiffe. Das ärgte Trainer Armin Veh. „Unzufrieden kann man mit der ersten Halbzeit sein, aber nach dem Spiel? Dann sollen sie doch daheim bleiben, das ist doch nicht normal. Die Jungs haben in der zweiten Halbzeit alles reingeworfen, alles gegeben“, sagte der 55-Jährige.

Eintracht nach der Pause besser

In der ersten Hälfte sei sein Team ziemlich verunsichert gewesen und habe viel zu leicht die Bälle verloren“, analysierte Veh. „Die zweite Halbzeit war dann komplett anders, wir haben mehr Druck gemacht und hatten klare Torchance, das Spiel selber zu gewinnen.“ Deshalb konnte er die Reaktion der Anhänger nicht nachvollziehen. Das Ergebnis sei gerecht gewesen.

Hübner: „Mannschaft total verängstigt“

„Es war die schwierige Kost, die man im Vorfeld fast schon erwartet hat. Die Mannschaft ist total verängstigt“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner. „Nichtsdestotrotz gab es in der zweiten Halbzeit eine Steigerung. Es sehe es positiv, dass sich die Eintracht Chancen herausgespielt habe. „Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein“, lautete sein Fazit aufgrund der schwachen ersten Halbzeit.

Über Carsten Ruge

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