Bundesliga

Verlässt Valentin Stocker Hertha BSC?

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München – Ganz Berlin feierte den Auswärtserfolg in Darmstadt (2:0), der eine Europacup-Teilnahme von Hertha BSC wahrscheinlich macht. Dennoch denkt ein Profi offenbar an Abschied: Mittelfeldspieler Valentin Stocker. Ihn zieht es eventuell sogar zurück in die Heimat.

Eine schwierige Beziehung zum Trainer

Stockers Nicht-Nominierung für den 18er-Kader gegen die „Lilien“ folgte auf sein schwaches Spiel gegen RB Leipzig. Dardai wechselte den Schweizer bei der 1:4-Klatsche gegen Leipzig nach 60 Minuten aus, dessen Werte lasen sich alles andere als gut: Mit 28 hatte Stocker die wenigsten Ballkontakte aller Startelfspieler, eine 50-prozentige (in der gegnerischen Hälfte 33 Prozent) Passquote, 21 Prozent gewonnene Zweikämpfe und keine einzige Torschussbeteiligung. Dardai kritisierte Stocker daraufhin und prangerte vor allem seine vielen Ballverluste an, die er zu mindern habe. Das Verhältnis von Stocker zu seinem Trainer Pal Dardai wird immer wieder als wechselhaft bezeichnet. Der Ungar scheint nicht vollends von dem 28-Jährigen überzeugt zu sein und setzt ihn meist nur ein, wenn es personelle Löcher zu stopfen gilt. Überzeugt Stocker bei diesen Einsätzen, darf er ein paar Wochen lang spielen, doch sobald er wieder eine ausbaufähige Leistung zeigt, findet er sich auf der Bank wieder – gegen Darmstadt reichte es nicht einmal mehr für die Ersatzbank.

Die Rückkehr nach Basel ist denkbar

Dardais Nicht-Berücksichtigung von Stocker in der entscheidenden Saisonphase könnte ein klarer Fingerzeig dafür gewesen sein, wie es mit dem Offensivspieler weitergehen wird. Stocker fühlt sich nicht vollends wertgeschätzt und kann sich offenbar eine Rückkehr zu seinem Stammverein FC Basel vorstellen.

Trennung nach drei Jahren?

Sein Freund und ehemaliger Mannschaftskamerad Marco Streller ist mittlerweile der Sportdirektor des Schweizer Rekordmeisters und soll sich angeblich sehr um Stocker bemühen. Der Vertrag Stockers endet im Sommer 2018 und er selbst traf in den vergangenen Wochen einige Aussagen, die eine Trennung von Hertha BSC nahelegen: „Wenn Basel ein Konzept hat und auf Berlin zukommen sollte, dann ist es aber durch meine Vergangenheit dort auch logisch, dass man sich dann Gedanken macht“, sagte er Bluewin.Der 35-fache Schweizer Nationalspieler könnte den Hauptstadtverein somit nach drei gemeinsamen Jahren wieder in Richtung Basel verlassen.

Über Marc Schwitzky

1 Kommentar

  1. Roger Kolb

    17. Mai 2017 um 20:57

    Fc Basel ist nicht Rekordmeister! Die nächsten 8 Jahre zumindest nicht 20:27 für GCZ

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