Bundesliga

Verlängerung mit Labbadia wohl 2016

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München – Der Hamburger SV befindet sich aktuell im Aufschwung. Nach dem Erstrunden-Aus im Pokal und der 0:5-Auftaktniederlage in München befürchteten die Anhänger eine erneute Zittersaison. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia erholte sich jedoch schnell und rangiert mit 22 Zählern auf Rang neun. Eine Verlängerung des Vertrags mit Trainer Bruno Labbadia gilt als Formsache, doch laut einem Bericht der Bild-Zeitung könnte es sein, dass die Vereinbarung erst im neuen Jahr unterzeichnet wird.

„Mannschaft mit weniger Mitteln entwickeln“

„Wir haben intensiv besprochen, wie unsere Lage ist. Wir sind weiter bei der Konsolidierung unserer Finanzsituation“, erklärte Sportchef Dietmar Beiersdorfer in der Bild-Zeitung über eine mögliche Verlängerung Ausdehnung des Kontraktes mit Labbadia und fügte an: „Man muss die Fakten offen auf den Tisch legen, um ein gemeinsames Verständnis für die Zukunft zu haben. Wir wollen zusammen die Mannschaft mit weniger Mitteln entwickeln.“ Der Etat soll von 43 auf 40 Millionen Euro schrumpfen. Labbadia, so der Bericht, könne sich mit dieser Situation jedoch arrangieren. Er wolle langfristig mit den Hamburgern arbeiten und das Team kontinuierlich entwickeln.

Augsburg im Fokus

Neben der Klärung von Details verlangt Beiersdorfer zudem die Fokussierung auf das letzte Bundesliga-Spiel im Jahr 2015 gegen den FC Augsburg, weshalb es mit der Verlängerund des Vertrags sich über Weihnachten hinaszögern könnte. „Das wird eines der wichtigsten Spiele des Jahres, das ist wie ein Relegationsspiel nach oben oder unten“, misst Beiersdorfer der Partie gegen Augsburg hohe Bedeutung bei. Mit einem Erfolg könnten sich die Hanseaten oben in der Tabelle festsetzen und womöglich sich an die internationalen Plätze herantasten.

25 Punkte als Ziel

22 Punkte nach der Vorrunde wären im Vergleich zum letzten Jahr nur fünf Zähler mehr. Das würde unsere Entwicklung nicht richtig widerspiegeln. Deswegen müssen wir Sonnabend unbedingt drei Punkte holen“, forderte Beiersdorfer einen letzten Kraftakt seiner Mannschaft gegen den FC Augsburg.

Über Maximilian Riepenhof

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