Bundesliga

Verwirrspiel um Guardiola

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München – Am Mittwoch haben zahlreiche englische Medien vermeldet, dass Pep Guardiola in der kommenden Saison einen Vertrag mit Manchester City unterschrieben habe. Auch der kicker will es nach eigenen Informationen erfahren haben. Am Nachmittag nun erscheint die Lage um den aktuellen Trainer des FC Bayern, der im Sommer die Münchner verlassen wird, zumindest englischen Medien nach etwas komplizierter geworden zu sein.

Noch nichts ist sicher!

So berichtet auch die Sun, die in England einen ähnlichen Status wie die Bild-Zeitung in Deutschland besitzt, dass Guardiola zwar eine Einigung über einen Drei-Jahres-Vertrag mit Manchester City erzielt habe, doch noch fehle seine Unterschrift unter dem Vertrag – offenbar aus kalkuliertem Grund.

In Gesprächen offenbar mit Chelsea und Manchester United

So seinen Vertrauensleute in dieser Woche mit den weiter an Guardiola interessierten Klubs wie FC Chelsea und Manchester United in Kontakt getreten. Das angebliche Signal der Guardiola-Entourage: Chelsea und ManU könnten Guardiola weiter Angebote unterbreiten. Beide Klubs sollen, so der Bericht, versprochen haben, ihre Angebote zu erhöhen.

Chelsea soll das meiste Geld bieten

Chelsea solle dabei sein, das wohl höchste Angebot an Guardiola abzugeben. Der Spanier könne sich quasi ein komplett neues Team in London zusammenstellen. Allerdings seien bei Guardiola gegenüber Chelsea die Vorbehalte am Größten, da Klubchef Roman Abramowitsch dafür bekannt sei, Trainer in Krisen-Zeiten relativ schnell zu entlassen. Bei Chelsea wurde kürzlich Star-Trainer Jose Mourinho seines Amtes enthoben, Guus Hiddink hat nur bis Saisonende das Traineramt übernommen. Bei Manchester United muss Louis van Gaal nach dem Abrutschen auf Platz fünf um seinen Job offenbar fürchten.

Guardiola trifft Weggefährten bei ManCity

Ein ausschlaggebender Punkt für Manchester City jedoch: Dort arbeiten mit Ferran Soriano als Vorstandschef und Txiki Begiristain als Sportdirektor zwei Vertraute von Guardiola, die sich aus gemeinsamen Zeiten beim FC Barcelona kennen. Dass der aktuelle Trainer Manuel Pellegrini noch ein Arbeitspapier bis 2017 besitzt, scheint da nur noch eine Randnotiz zu sein.

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Über Daniel Michel

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