Bundesliga

Völler: Das muss Schmidt ändern – Tah fordert: „Eier zeigen“

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München – Bayer Leverkusen unterliegt dem FC Ingolstadt mit 1:2. Die Fans der Werkself skandierten: „Schmidt raus“. Sportchef Rudi Völler gibt seinem Coach eine Aufgabe mit auf den Weg.

Völler zeigt Verständnis für die Fans

Völler äußerte zunächst Verständnis für den Unmut der Fans. „Das gehört zum Geschäft dazu. Da gibt es überhaupt keine Kritik an unserem Publikum. Wir haben innerhalb von 14 Tagen in den beiden Heimspielen jeweils eine sehr schlechte erste Halbzeit gespielt. Das muss man akzeptieren, da muss man durch“, so Völler bei Sky.

Was Schmidt ändern muss

Trainer Roger Schmidt stehe aber nicht zur Debatte. Völler erklärte: „Nein, Stand jetzt, warum?“ Aber: „Wir wissen alle, unabhängig von dem Spiel heute, dass die Vorrunde nicht gut ist und wir zu wenig Punkte haben. Wir haben aber auch tolle Spiele insbesondere in der Champions League abgeliefert. Aber natürlich sind wir nicht blind. Wir sehen, dass es im Moment nicht gut läuft.“ Völler wünschte sich eine Stil-Änderung bei Schmidt: „Das ändert aber nichts daran, dass wir mit Roger Schmidt einen sehr guten Trainer haben. Er muss aber seine Art und Weise wieder finden, dieses Aggressive, für das er im letzten Jahr kritisiert worden ist. Davon sind wir im Moment total weg, wir spielen genau das Gegenteil. Das ist ja nicht unser Spiel.“

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Tah ist enttäuscht

Verteidiger Jonathan Tah sagte nach der Niederlage: „Wir sind natürlich enttäuscht und verärgert. Es war einfach ein brutal schlechtes Spiel. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen Männer sein, als Mannschaft zusammenstehen und einfach mal Eier zeigen.“

Über Daniel Michel

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