Bundesliga

Völler für Videobeweis

am

München – DFB und DFL haben sich beim Videobeweis für eine Testphase beworben. Bei Sport1 sprach sich Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler für die Verwendung der Technik im Fußball aus.

Videobeweis kein Allheilmittel

„Unabhängig davon, ob man selbst betroffen ist oder nicht, glaube ich, dass die Zukunft beim Videobeweis liegt“, sagte der 55-Jährige. Allerdings sei die Technik kein Allheilmittel: „Es gibt beim Videobeweis nicht die absolute Wahrheit. Man muss die Unterbrechungen auf ein Minimum reduzieren, sonst macht man ein Fußballspiel kaputt“, ergänzte Völler.

Bayer profitierte von Abseitsstellung

Bayer selbst profitierte am Samstag davon, dass den Schiedsrichtern der Videobeweis derzeit noch nicht zur Verfügung steht. Im Angriff kurz vor dem 1:1-Ausgleichstreffer beim 2:1 der Werkself beim SV Darmstadt 98 stand Leverkusens Admir Mehmedi knapp im Abseits. Schiedsrichter  Drees ließ weiterlaufen und sprach dem Schweizer kurz darauf einen Freistoß zu. Diesen köpfte Lilien-Kapitän Aytac Sulu ins eigene Tor.

Völler gegen Befragung der Spieler

Von Diskussionen der Unparteiischen mit den Spielern hält Völler dagegen gar nichts: „Ich bin ein totaler Gegner davon, dass ein Schiedsrichter die Spieler fragt, ob Sie einen Regelverstoß begangen haben“, sagte er bei Sport1.

Über Carsten Ruge

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.