Bundesliga

Völler: „Stefan bleibt bei uns“

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München – Nach der 5:0-Gala gegen Borussia Mönchengladbach klang Stefan Kießling trotz seiner vier direkten Torbeteiligungen nachdenklich. Das Reservistendasein der vergangenen Wochen hatte am Selbstvertrauen des Angreifers genagt. Der 31-Jährige kokettierte öffentlich mit einem Wechsel. Jetzt spricht Sportchef Rudi Völler in der Bild-Zeitung ein Machtwort.

„Kießling ein super Junge“

„Fakt ist – Stefan bleibt bei uns. Er ist ein Super-Junge, hat einen tollen Charakter. Es war für ihn eine schwierige Situation“, verfolgte Völler die Leistung seines Stürmers gegen Gladbach mit großer Freude: „Mit der Vorstellung gegen Gladbach hat er noch mal zementiert, welchen Charakter er hat.“ Nach übereinstimmenden Medienberichten hatten Mainz, Augsburg, Ingolstadt und Hannover ihr Interesse am Mittelstürmer signalisiert.

„Er muss bleiben“

„Unabhängig von diesem Spiel – es geht nicht, eine solche Qualität abzugeben. Natürlich hat er es verdient, dass wir uns mit seiner Situation auseinandersetzen“, zeigte Völler Verständnis für Kießlings Gedanken. Jedoch erteilt der Weltmeister von 1990 den Interessenten eine klare Absage: „Wir brauchen einen breiten Kader. Wir haben im neuen Jahr nur noch Englische Wochen. Er muss bleiben.“

Kießling gegen Gladbach überragend

Kießling hatte in den letzten Wochen seinen Stammplatz im Sturmzentrum verloren. Gegen Mönchengladbach meldete sich Kießling mit zwei Treffer und zwei Torvorlagen eindrucksvoll zurück.

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