Bundesliga

Von Junuzovic bis Baumann: Werder stellt sich auf Abstiegskampf ein

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Bei Werder Bremen schrillen einmal mehr die Alarmglocken. Noch vor der Saison wollte der Bundesligist von der Weser im Mittelfeld der Tabelle landen – und nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Nach der späten Niederlage in Augsburg aber, ist der allgemeine Tenor klar: Die Grün-Weißen müssen sich auf eine weitere Saison Abstiegskampf einstellen.

Späte Niederlage in Augsburg

Es war ein Stich tief in das Herz von Werder Bremen: In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Raúl Bobadilla am gestrigen Sonntag den 3:2-Siegtreffer für den FC Augsburg. Die Bremer spielten – wie schon gegen die Bayern (1:2) und dem BVB (1:2) – gut mit, am Ende nahm die Elf von Cheftrainer Alexander Nouri aber wieder nichts Zählbares mit an den Osterdeich. Der Deutsch-Iraner zeigte sich bei Sky nach dem Spiel enttäuscht: „Natürlich sind wir alle niedergeschlagen und enttäuscht. Die Art und Weise ist extrem bitter. Ich muss sagen, dass ich auch mit dem 2:2 nicht zufrieden gewesen wäre.“ Vielmehr habe Werder Bremen das Spiel kontrolliert und das 3:1 hätte machen müssen.

Junuzovic: Wir bestrafen uns selbst

Ins selbe Horn wie Nouri stieß auch der Österreicher Zlatko Junuzovic, der Clemens Fritz als Kapitän vertrat. Die zweifache Führung hätte man so nicht aus der Hand geben dürfen, bekrittelte der Ersatz-Captain. „Wir bestrafen uns einfach selber. Diese Fehler dürfen uns nicht passieren. Mit solchen Fehlern stehen wir zu Recht unten.“ So ein Spiel wie gegen Augsburg hätte man „nie und nimmer“ verlieren dürfen, schimpfte Junuzovic. Der aktuell Tabellen-15. befinde sich im „Überlebenskampf pur“.

Baumann verweist auf prekäre Lage

Auch Sportchef Frank Baumann ist sich der ungünstigen Ausgangslage von Werder Bremen bewusst. Laut dem Kaderplaner befindet sich der SVW „in einer ganz schwierigen Situation“, aus dieser die Mannschaft nur gemeinsam rauskomme. Der 41-Jährige betonte deutlich: „Wir müssen jetzt schleunigst anfangen zu punkten. Es gibt aber keinen Grund aufzugeben.“ Die anfallenden Aufgaben werden partout nicht einfach für die Bremer werden. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) steht das Heimspiel gegen Gladbach auf der Agenda. Danach warten die Auswärtsspiele in Mainz und Wolfsburg auf die Grün-Weißen. Verschnaufen kann Bremen aber vorerst unter der Woche. Während die Fohlen am Dienstag (20.45 Uhr) gegen Fürth im DFB-Pokal ranmüssen, kann Werder noch einmal alle Kräfte bündeln.

Über Andre Oechsner

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