2. Bundesliga

Von wegen BVB! Wolf will in Hannover den Aufstieg feiern – dann winkt eine Vertragsverlängerung

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München – Mit drei Zählern Vorsprung reist Tabellenführer VfB Stuttgart zum Top-Spiel in Hannover an. Ein Sieg würde die Rückkehr in die Bundesliga sichern – eine Niederlage könnte nochmal für Nervosität im Schwabenland sorgen.

Gerüchte um Wechsel nach Dortmund

Deshalb kamen die Gerüchte um Hannes Wolf zu einem unpassenden Zeitpunkt. Wenn sich Borussia Dortmund von Thomas Tuchel am Saisonende trenne, dann sei Wolf ein möglicher Nachfolge-Kandidat, hatte es zuletzt geheißen. Schließlich leistete Wolf im Jugendbereich der Borussia überragende Arbeit ab. Doch Wolf will zunächst den Aufstieg mit dem VfB Stuttgart sichern – und dann sich in der Bundesliga etablieren. Mit dem VfB!
„Es gibt keine Geschichte mit Dortmund. Einer hat’s geschrieben, alle anderen haben es abgeschrieben“, dementierte Wolf nun vor der Partie einen Wechsel nach Dortmund. „Ich bin total zufrieden hier“, betonte Wolf und erklärte: „Ich kann mir vorstellen, ganz lange hier zu bleiben.“ Seine Einschränkung: „Aber ob es in der Realität so aussieht, wird man sehen.“ Laut Bild-Zeitung bereiten die Schwaben jedenfalls schon einen neuen Vertrag für Wolf vor, der die Zusammenarbeit über 2018 hinaus ausdehnt.

Kann Maxim doch spielen?

Zunächst ist aber nun das Top-Spiel in Hannover angesagt. Zwei personelle Fragezeichen gibt es noch: Alexandru Maxim (muskuläre Probleme am Oberschenkel) und Anto Grgic (Sprunggelenk) sind angeschlagen, ein Einsatz ist jeweils fraglich. Rund 8000 VfB-Fans werden die Mannschaft in Hannover unterstützen, Hannes Wolf will nach einem Sieg gegen 96 mit ihnen bereits den Aufstieg feiern. „Wir wollen nicht darüber nachdenken, dass wir noch eine zweite Chance haben“, erklärte Wolf. Womit er meinte, dass der VfB am letzten Spieltag gegen Würzburg quasi noch einen Aufstiegsjoker in der Hinterhand hält.

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Gibt es wieder die „Last-Minute-Schwaben“?

Entscheidend wird dabei sein, ob Stuttgart gut ins Spiel kommt – wie etwa gegen Union Berlin (3:1) oder zuletzt gegen Aue (3:0) – oder ob ob der VfB wie so oft in dieser Saison einem Rückstand nachlaufen muss. Das ging zwar mehrere Male durch einen überragenden Endspurt (Dresden; 3:3) gut, gegen Hannover dürfte aber das Punkte-Holen auf den letzten Drücker kaum klappen, zumal unter dem neuen Coach Andre Breitenreiter 17 von möglichen 21 Punkten in sieben Partien geholt wurden.

Über Daniel Michel

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