2. Bundesliga

Pereira lobt spielerische Qualität seines Teams – Verbeek attackiert seine Profis

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München – 1860 empfängt den VfL Bochum – wärend die Löwen mit zwei Zählern Vorsprung auf Rang 16 noch um den Klassenerhalt bangen, ist der VfL Bochum bereits gerettet.

1860 siegte zuletzt in Dresden

Aber die Münchner Löwen sind zuversichtlich mit einem Dreier gegen Bochum den Klassenerhalt nun vorzeitig perfekt zu machen. Auftrieb gibt auch der zuletzt geholte 2:1-Sieg bei Dynamo Dresden. „Wir werden das Spiel mit demselben Spirit angehen wie die letzten Woche“, erklärte Trainer Vitor Pereira. Ohnehin habe sich seine Mannschaft  taktisch enorm verbessert und sei selbstbewusster geworden. Vor allem die letzten Partien haben Pereira überzeugt, selbst wenn es dabei wie beim 0:1 in Kaiserslautern Rückschläge gegeben hatte. „Wir waren in jedem Spiel die bessere Mannschaft“, so der Portugiese, der einst mit dem FC Porto den nationalen Meistertitel holte. Gegen Bochum fehlen werden ihm wohl der verletzte Felix Uduokhai sowie der gesperrte Marnon Busch. „Wir müssen unsere Emotionen im Griff haben“, warnte der selbst manchmal sehr emotional wirkende Pereira sein Team.

Fehlt Bochum-Profis der Ehrgeiz?

Obwohl der VfL Bochum nach dem 1:1 gegen Bielefeld die Klasse gesichert hat, brodelt es beim Gästeteam gewaltig. Trainer Gertjan Verbeek holte zur Generalkritik aus: „Die Spieler haben schlecht gespielt! Das sehen die Zuschauer doch auch“, wütete Verbeek unter der Woche: „Da waren noch zwei, drei Spieler, die ich hätte auswechseln können. Die ganze Mannschaft hat gefehlt.“ Dass sein Team 14 Mal Remis gespielt habe, sei zudem ein strukturelles Problem. „Das ist kein Zufall, das ist etwas Strukturelles in dieser Mannschaft und diese Mannschaft kann ich im Moment nicht ändern. Aber am Ende der Saison geht das“, drohte er mit Spieler-Verkäufen. Wer in Bochum keinen Ehrgeizig zeige, müsse künftig anders planen, so Verbeek weiter, der auch von einer „Komfortzone“ für die Spieler sprach, die es aber nicht geben dürfe. Die Bochumer Profis dürften demnach mit einer gehörigen Portion Wut in München antreten.

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