2. Bundesliga

Revanche für 1:6-Pleite? Nürnberg hofft auf Wiedergutmachung gegen Braunschweig

am

München – Das Hinspiel war eine klare Sache: Nachdem der Club in Führung ging, drehte Eintracht Braunschweig mit einem Sechserpack die Partie. Kommt es jetzt zur Revanche?
Schwartz: „Sind teilweise vorgeführt worden“

Club siegte 3:2 in Heidenheim

Der Club will nach dem Sieg über Heidenheim (3:2) gegen Braunschweig den Aufwärtstrend bestätigen. Die Pleite in der Vorrunde hat Nürnberg-Coach Alois Schwartz aber nicht vergessen: „Da sind wir in der zweiten Halbzeit teilweise vorgeführt worden. Die Mannschaft ist auf Wiedergutmachung aus.“ Nun spielt der Club zu Hause: „Es ist da meistens etwas schwieriger für uns, weil wir das Spiel machen müssen. Vielleicht müssen wir das mal anders angehen“, sinnierte Schwartz über eine neue Taktik.

Petrak ist wieder zurück

Personell kann Schwartz wieder auf den defensiven Mittelfeldspieler Ondrej Petrak zurückgreifen, der zuletzt aufgrund einer Gelbsperre fehlte. Lukas Mühl, der im letzten Spiel für Petrak spielte, plagen dagegen aktuell Muskelprobleme. Flügelstürmer Edgar Salli, der den Afrika-Cup mit Kamerun gewonnen hat, durfte noch bis Donnerstag feiern und wird am Freitag erst in Nürnberg zurückerwartet. Wahrscheinlich wird er nicht im Kader stehen.

Lieberknecht hat Respekt vor dem „Club“

Eintracht Braunschweig steckt dagegen in einer Ergebniskrise. Durch die 1:2-Niederlage zuletzt gegen St. Pauli wurde die Tabellenführung verspielt, aus den letzten neun Spielen gab es nur neun Punkte. „Es wird kein einfaches Spiel, sondern eine Herausforderung. Die Nürnberger werden versuchen, dass Hinspiel-Ergebnis wettzumachen“, sagte Torsten Lieberknecht vor der Partie. Der Trainer von Eintracht Braunschweig betonte: „Sie haben gegen Heidenheim gezeigt, dass die den Gegner unter Druck setzen können.“ Ansetzen will Lieberknecht aber bei seinem eigegen Team: „Diese Basics müssen stimmen.“

Personalgeschwächte Eintracht

Der ehmalige Tabellenführer reist mit großen Personalproblemen nach Nürnberg. Mit Nik Omladic, Ken Reichel und Patrick Schönfeld fehlen insgesamt drei Leistungsträger Gelb-gesperrt. „Die anderen Jungs haben die Möglichkeit, in die Bresche zu springen. Wir haben eine Vielzahl an Möglichkeiten“, so Lieberknecht. Denn immerhin: Braunschwieg hat keine verletzten Spieler im Kader, nahezu eine Ausnahme derzeit in der 1. und 2. Liga.

Nürnberg mit schwacher Heimbilanz

Auf fremden Plätzen läuft es für Braunschweig nicht optimal, zehn Punkte und damit Platz neun in der Auswärtstabelle stehen für die Eintracht zu Buche. Doch ob Nürnberg davon profitieren kann und die Revanche gelingt? „Vor eigenem Publikum ist unsere Bilanz eher mau“, räumte Nürnberg-Coach Schwarzt ein. Der Club stellt das viertschwächste Heimteam der Liga mit elf Punkte aus neun Spielen.

Über Steffen Helmsauer