2. Bundesliga

Vorschau Union – Heidenheim: Ein Fünkchen Hoffnung auf den Aufstieg existiert noch

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Auch der FC Union Berlin hat am Sonntag um 15.30 Uhr sein letztes Heimspiel in dieser Saison. Zu Gast sein wird der 1. FC Heidenheim von der Brenz. Die Vorschau von fussball.news:

Heimstarke Unioner

Bereits vor dem letzten Heimspiel stellte Union Berlin einen neuen Vereinsrekord auf. In der laufenden Saison ergatterte die Elf von Cheftrainer Jens Keller starke 36 Punkte an der Alten Försterei. In den Spielzeiten 2001/02 sowie 2011/12 waren es jeweils 35 Zähler im heimischen Stadion. Doch bei den Köpenickern wird sich vor der Partie gegen Heidenheim auch ein bisschen Frust breitmachen. Denn nach der Niederlage am vergangenen Wochenende in Braunschweig (1:3), ist der Aufstieg in die Bundesliga nur noch rein rechnerisch möglich, der Tabellen-Vierte liegt sechs Punkte und sechs Tore hinter dem Dritten Hannover zurück. Trainer Jens Keller – „wir können den Res nicht beeinflussen“ – will nun vor allen Rechenspielen um den Aufstieg, immerhin duellieren sich die Konkurrenten Hannover und Stuttgart, zunächst drei Zähler gegen Heidenheim einfahren. „Wir möchten einfach ein gutes Spiel machen. Und wer mich kennt, der weiß: Ich möchte jedes Spiel gewinnen“, betonte Keller vor der Partie.

Sechs Spieler fehlen

Keller muss jedoch sechs Akteure im letzten Heimspiel der Saison ersetzen. Toni Leistner zog sich im Training eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zu und fällt vorläufig aus. Zum Innenverteidiger gesellen sich Benjamin Köhler (Knieverletzung), Steven Skrzybski (Muskelfaserriss), Sebastian Polter (Rot-Sperre), Damir Kreilach (Gelb-Sperre) und Roberto Puncec (Gelb-Rot-Sperre). In die Innenverteidigung wird somit wohl Fabian Schönheim rutschen – und als Ersatz für Damir Kreilach könnte  Dennis Daube auflaufen.

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Personallage in Heidenheim brenzlig

Auch Personal-Probleme besitzt Heidenheim. Neben den Langzeitverletzten Kevin Kraus und Timo Beermann wird auch Tim Skarke ausfallen. Er wurde erfolgreich an der Leiste operiert und wird erst zum Start in die neue Spielzeit wieder hundertprozentig fit sein. Hinzu kommt der Ausfall von John Verhoek, der einen kleinen Muskelfaserriss in den Adduktoren erlitten hat. Dominik Widemann wird hingegen wieder im Kader des Tabellen-Zehnten stehen.

FCH liegt im gesicherten Mittelfeld

„Wir treffen auf eine Mannschaft bei der es noch um etwas geht, müssen deshalb stabil stehen und ein gutes Zweikampfverhalten an den Tag legen“, sagte FCH-Coach Frank Schmidt. Im Duell beider Mannschaften kommt es auch zum Zweikampf zwischen zwei Mannschaften, die in Standards ihre Stärke sehen. Während der FCH mit 21 Torerfolgen nach einem ruhenden Ball den zweitbesten Ligawert aufweist (hinter Bielefeld mit 26 Treffern), kassierten die Berliner mit neun Gegentoren nach Standards die drittwenigsten der laufenden Zweitligasaison. Nur Stuttgart (7) und Braunschweig (8) sind in dieser Wertung besser.

Über Andre Oechsner

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