Bundesliga

Wärmt Bayern Kontakte mit Werner auf, wenn Lewandowski geht?

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Uli Hoeneß hat sein Machtwort in der Personalie Robert Lewandowski unlängst bekräftigt. Eine vermeintliche Schmerzgrenze von 200 Millionen Euro sei „Quatsch“, sagte der Präsident des FC Bayern bei Sky. Auch diese eigentlich unmissverständliche Aussage wird nationale wie internationale Medien allerdings kaum vom Spekulieren abhalten. Bis zum Ende der Transferperiode wird es munter weitergehen, auch was die Nachfolge anbelangt. Da bleibt Timo Werner ein heißer Kandidat.

Zwischen dem Rekordmeister und dem Stürmer von RB Leipzig habe es bereits 2014 Kontakte gegeben, wie dessen Berater Karlheinz Förster gegenüber Sport Bild bestätigte. „Damals hätte es aber nicht gepasst, der Schritt wäre für Timo noch nicht der richtige gewesen“, so der Europameister von 1980. Michael Reschke, der 2014 als Technischer Direktor bei den Münchnern arbeitete, habe demnach das Potenzial von Werner erkannt und die losen Gespräche geführt.

Werner-Camp will WM abwarten

Der Nationalspieler landete bekanntlich 2016 bei RB Leipzig und explodierte als Torschütze und herausragender Konterstürmer. Sein Platz als Stammspieler bei der Weltmeisterschaft in Russland gilt als sicher. Werner und Förster wollen das Turnier abwarten, bevor sie sich zur Zukunft äußern. Gespräche über eine Verlängerung seines bis 2020 datierten Vertrages seien ergebnislos geblieben, so das Magazin. Eine frühe Festlegung auf den FC Bayern macht für Werner keinen Sinn. Nach einer erfolgreichen WM könnte der 22-Jährige vermutlich bei jedem Großklub Europas anheuern. Warum sich also von Lewandowski abhängig machen?

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