Bundesliga

„War immer sauer“: Papadopoulos rechnet mit Ex-Klub Leipzig ab

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Seit Montagabend gehört Kyriakos Papadopoulos offiziell dem Kader des Hamburger SV an. Der Grieche, der bei RB Leipzig keine Rolle spielte, rechnet nun mit seinem Ex-Klub ab.

In Leipzig ohne Chance

Noch im vergangenen Sommer versprach sich Kyriakos Papadopoulos viel von seiner Ausleihe von Bayer Leverkusen zum Aufsteiger RB Leipzig. Der kantige Innenverteidiger kam unter RB-Trainer Ralph Hasenhüttl nur auf einen Bundesliga-Einsatz über 26 Minuten. Den Rest der Saison schmorte der Grieche auf der Bank oder er erholte sich von einer Operation, bei der ihm ein freier Gelenkkörper aus dem Knie entfernt wurde.

Papadopulos rechnet mit RB ab

An sein halbjähriges Intermezzo in Leipzig hat der 25-fache Nationalspieler Griechenlands im Nachgang aber keine guten Erinnerungen. „Es war schwer, ich bin spät gekommen. Die Mannschaft hat lange nicht verloren. Wenn du Trainer bist, wechselst du da nicht“, sagte Papadopoulos gegenüber Medienvertretern, darunter die Bild-Zeitung, in Hamburg. Er habe deshalb auf seine Chance warten müssen – „aber sie ist nie gekommen“. Deshalb sei er „immer sauer“ gewesen – und habe nun nicht mehr in Leipzig bleiben wollen. „Jeder Spieler will spielen“, so „Papa“.

Besserung beim HSV?

Dass Papadopoulos das Potenzial besitzt, Stammspieler in der Bundesliga zu sein, hat er bei seinen vorhergehenden Stationen auf Schalke und in Leverkusen bereits unter Beweis gestellt. Durch den Abgang von Cleber (FC Santos) und die geplante Vertragsauflösung mit Emir Spahic, ist der Weg für Papadopoulos frei, sich beim HSV in der Stammelf zu etablieren. Der 24-Jährige wird aller Voraussicht nach mit Mergim Mavraj, der vom 1. FC Köln in die Hansestadt wechselte, das Tandem in der Abwehrzentrale bilden.

Über Andre Oechsner

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