Bundesliga

Watzke über Götze: „Wechsel zu Bayern kam zu früh“

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München – Dieser Mann hat derzeit gut lachen. Hans-Joachim Watzke hat zusammen mit seinen Kollegen in dieser Woche zwei große Transfers für Borussia Dortmund perfekt gemacht.

„Wechsel kam zu früh“

Dabei stand natürlich vor allem die Rückkehr von Mario Götze im öffentlichen Fokus. „Der Wechsel zu Bayern kam definitiv zu früh. Wir müssen Mario wieder Freude am Fußball vermitteln und ein Geborgenheitsgefühl geben. Er wiederum weiß, dass er hart arbeiten muss. Dann kommt diese Selbstverständlichkeit in seinem Spiel von alleine zurück. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Thomas Tuchel ihn wieder in Top-Form bringt“, sagte der Vorstandsvorsitzende des BVB Hans-Joachim Watzke in einem Interview mit der Bild am Sonntag.

„Haben das Thema nie aus den Augen verloren“

„Wenn jemand Mario kennt, dann sind wir es. Michael Zorc und ich verfolgen seinen Weg seit der D-Jugend. Er hat immer stark von der Selbstverständlichkeit in seinem Spiel gelebt. Man hatte bei ihm immer das Gefühl, dass alles aus der Intuition heraus entsteht. Die ihm in München abhanden gekommen ist“, legte Watzke nach. Er hat den Mittelfeldspieler immer im Blick gehabt. „Wenn jemand zehn Jahre das BVB-Trikot getragen hat, hat man den in seinen Gedanken immer dabei. Ich habe das Thema nie aus den Augen verloren. Klar ist aber auch: Wenn es in München mit Mario eine komplette Erfolgsstory gewesen wäre, hätten wir ihn nicht zurückkaufen können. Dann würde er jetzt vielleicht bei Real Madrid oder Barcelona spielen“, sagte der BVB-Boss.

„Mario ist erst 24 Jahre alt“

Auf die Frage, als welcher Spieler Götze nach Dortmund wechselt, meinte Watzke: „Er kommt natürlich mit einer Portion Demut zurück, aber auch mit großen sportlichen Ambitionen. Wenn man einen wunderbaren Fußballer wie Mario all die Jahre persönlich erlebt hat und weiß, dass er erst 24 Jahre alt ist, dann weiß man auch: Das kann noch eine große Geschichte werden!“, behauptete er.

Warnung vor Schalke

[inline-ad]Der zweite große Transfer war die Verpflichtung von André Schürrle. „Götze und Schürrle sind jung, deutsche Nationalspieler, Weltmeister, Freunde. Sie ergänzen sich gut, weil sie unterschiedliche Fähigkeiten haben. Das hat man ja schon im WM-Finale in Brasilien gesehen“, sagte Watzke. Zur Konkurrenz neben Bayern meinte der Vorstandsvorsitzende: „Schalke hat in Christian Heidel jemanden bekommen, der für Ruhe im Umfeld sorgen wird – und dazu einen guten Trainer. S04 wird automatisch gefährlicher. Gladbach macht es immer gut. Und die Leverkusener haben eine starke Mannschaft. Sie schlagen mittlerweile auch sehr forsche Töne an. Das registrieren wir. Irgendwo steht schon in der Bibel, dass man sich an seinen Worten messen lassen muss. Ich bin gespannt.“

 

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