Bundesliga

Watzke-Aussagen bleiben zwiespältig: „Müssen Schadensbegrenzung betreiben“

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München – BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke fällt derzeit mit zwiespältigen Aussagen auf. Mal hakt er die Meisterschaft ab und sagt sinngemäß Niederlagen („Rückschläge“) vorher, die dann auch eintreten, mal bezeichnet er Borussia Dortmund als zweitbeste Mannschaft in Deutschland, die zudem in Europa zu den Top Ten zähle. Seine neueste Aussage erweckt den Eindruck, als sei der BVB fast schon in große Not geraten.

Watzke: „Müssen Ruhe bewahren“

„Wir müssen jetzt Ruhe bewahren und versuchen, Schadensbegrenzung zu betreiben, das heißt: den Rückstand auf die vorderen Plätze nicht zu groß werden zu lassen“, sagte Watzke der Sport-Bild. Er ergänzte: „Bisher haben wir es gut hinbekommen – kein anderer hätte es in dieser Phase besser machen können.“ Dortmund hat eine große Verletzten-Misere zu beklagen, aber das Lazarett lichtet sich und der Abstand auf Spitzenreiter Bayern München beträgt nur sechs Punkte, zwei direkte Duelle stehen noch aus.

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Lob für Götze

Dann zeigte sich Watzke doch wieder zuversichtlich: „Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass die anderen
Mannschaften dort oben irgendwann einbrechen. Wenn wir wieder komplett sind, bin ich sicher, dass wir wieder voll angreifen werden.“ Auch für Mario Götze hat Watzke vor dem Derby gegen Schalke ein Lob übrig: „Der ganze BVB steht hinter Mario. Ich sehe seine Entwicklung absolut positiv.“

Über Daniel Michel

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