Bundesliga

Watzke von Götze überzeugt

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München – Null Tore und Vorlagen – die Bilanz von Mario Götze in der Bundesliga liest sich ernüchtern. Hans-Joachim Watzke ist im Gespräch mit Bild dennoch zufrieden mit der Entwicklung des Rückkehrers. Der Geschäftsführer hofft darauf, dass der Knoten beim Weltmeister von 2014 demnächst platzt.

Watzke mit Götze-Entwicklung zufrieden

Ausgerechnet im Revier-Derby gegen den FC Schalke 04 (0:0) hätte Mario Götze fast jubeln dürfen. Ralf Fährmann verhinderte jedoch mit einer tollen Parade, dass der Ball reinging. Der 24-Jährige wird dennoch immer stärker und findet Stück für Stück seine Form, die ihn damals zu einem der begehrtesten Spieler in Europa reifen ließ, zurück.

Aubameyang-Gerüchte werden nicht kommentiert

Mannschaftskollege Pierre-Emerick Aubameyang ist da schon wieder ein Stück weiter. Der Gabuner traf bereits siebenmal in den ersten acht Partien und ist, auch wenn aktuell nicht in absoluter Topform, ein heiß begehrter Akteur auf dem Transfermarkt. Die Gerüchte um den pfeilschnellen Angreifer klingen nicht ab. Watzke will an den Spekulationen nicht teilnehmen: „Weil wir dann jeden Tag Stellung zu Gerüchten nehmen müssten. Das haben wir uns irgendwann abgewöhnt. Auba hat einen Vertrag bis 2020.“

Verletzenmisere ein Problem

Die Treffer von Aubameyang konnten allerdings nicht verhindern, dass die Borussia derzeit nur den sechsten Tabellenplatz bekleidet und bereits acht Punkte hinter dem FC Bayern München liegt. Ein Problem: Die Verletzungsmisere, die teilweise dramatische Auswüchse angenommen hat. „Ohne diese Masse an Verletzten hatten wir zwölf Punkte aus fünf Spielen geholt, und vor vier bis sechs Wochen wurde noch behauptet, dass wir einen viel zu großen Kader hätten“, so Watzke, der anfügt: „Jungs wie Pulisic, Passlack, Dembélé oder Mor sollten einfach mal für die Etablierten wie Reus, Schürrle, Castro oder Schmelzer rotieren. Dass sie jedes Spiel in einem Drei-Tage-Rhythmus machen müssen, war natürlich nicht eingeplant und geht auch irgendwann nicht mehr.“

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Starke Konkurrenten

Dem deutschen Rekordmeister, der mit 23 Zählern bereits wieder auf Platz eins thront, können die Dortmunder so auf Dauer nicht gefährlich werden. Neben den Münchenern sieht der Geschäftsführer des BVB allerdings auch noch die TSG Hoffenheim und RB Leipzig als Konkurrenten im Kampf um die vordersten Ränge: „Beide haben sehr gute Trainer, beide sind im Pokal schon raus und können sich voll auf die Bundesliga konzentrieren. Der Kader von beiden ist sehr, sehr gut zusammengestellt und beide haben den Vorteil, dass sie keine englischen Wochen haben. Das ist schon ein Pfund.“

Über Christopher Michel

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