Bundesliga

Weil er „sofort funktioniert“: Vater rechnet Petersen gute Chancen auf WM-Kader aus

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Nils Petersen war die große Überraschung, als Joachim Löw seinen vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Russland bekannt gab. Der Stürmer, dessen Tore den SC Freiburg in der Bundesliga hielten, ist noch ohne echtes Länderspiel, war für Deutschland nur bei Olympia dabei. Sein Vater Andreas hält die Aussichten des Angreifers auf ein Ticket nach Russland für gut.

„Nils funktioniert sofort, egal, ob er von Anfang an spielt oder eingewechselt wird“, so der Trainer des Regionalligisten Germania Halberstadt gegenüber Sport Bild. „Es gibt im Kader nur zwei Box-Stürmer. Ich rechne mir Chancen für Nils‘ WM-Teilnahme aus.“ Seinen Sohn traf der Anruf von Löw wohl unvermittelt. Der 57-Jährige berichtet, Petersen habe wegen der Fülle an guten Stürmern in Deutschland die Hoffnungen seines Vaters klein zu halten versucht.

„Wagner tut Nils leid“

Die Freude des Freiburgers war das Leid von Sandro Wagner, der wegen der großen Enttäuschung seine kurze Nationalmannschafts-Karriere beendete. Dem Nutznießer tue das leid, so Andreas Petersen. „Beide verstehen sich gut. Es gibt im Fußball immer Härtefälle. Und Nils hat ja nicht dem Bundestrainer einen Brief geschrieben und gesagt: ‚Nimm mich mit.'“ Sohn Nils war mit 15 Saisontoren bester deutscher Torschütze der abgelaufenen Bundesliga-Saison. Zudem ist Petersen gemessen an Toren als Einwechselspieler der beste Joker der Bundesliga-Geschichte.

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