Bundesliga

VfB oder BVB? Diese Optionen besitzt Kempf

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Marc-Oliver Kempf wird den SC Freiburg voraussichtlich im kommenden Sommer verlassen und sucht nach einem neuen Verein. Seine Optionen:

Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach bestätigte der Badischen Zeitung am Sonntag, dass Marc-Oliver Kempf (22) den Verein verlassen wolle. „Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus, Marc-Oliver will ihn auch nicht mehr verlängern, sondern ablösefrei wechseln“, so der 53-Jährige. In Medienberichten wurde Hannover 96 als neuer Klub für Kempf gehandelt, da den Niedersachsen Innenverteidiger Felipe auf unbestimmte Zeit fehlen wird und ein Ersatz verpflichtet werden muss. Laut Sportbuzzer sieht sich Sportdirektor Horst Heldt jedoch andersweitig um, Robin Knoche und Neven Subotic sollen auf Hannovers Liste stehen. Mit-Aufsteiger VfB Stuttgart wurde von der Bild als Interessent genannt, die Schwaben wollten Kempf bereits im Sommer verpflichten. Benfica Lissabon soll den 22-Jährigen ebenfalls verpflichten wollen.

Diese Vereine kommen in Frage

U21-Europameister Kempf sucht eine sportlich größere Herausforderung als Freiburg, will aber im Blickfeld für die A-Nationalmannschaft bleiben. Daher dürften Stuttgart, Hannover und auch Lissabon keine ernsthaften Optionen sein. Mit Borussia Dortmund gäbe es da schon eher einen geeigneten Kandidaten. Der BVB klagt über Probleme in der Innenverteidigung, Neuzugang Ömer Toprak konnte noch nicht überzeugen. Zudem bedient sich Dortmund gerne bei Freiburg, holte bereits Matthias Ginter, Maximilian Philipp und Roman Bürki aus dem Breisgau. Auch Erzrivale und Champions-League-Kandidat Schalke 04 könnte eine Option sein. Zwar sind die „Königsblauen“ in der Innenverteidigung gut besetzt, jedoch ist Abwehrchef Naldo bereits 35 Jahre alt, weshalb es einen zeitnahen Ersatz brauchen wird. Mit RB Leipzig könnte sich ein dritter Interessent auftun. Die „Roten Bullen“ haben mit Willi Orban und Dayot Upamecano ein starkes Abwehrduo, jedoch kaum etwas in der Hinterhand. Marvin Compper scheint keine Konkurrenz mehr zu sein (spielte diese Saison erst 45 Minuten) und Ibrahima Konate ist mit seinen 18 Jahren noch zu jung, um wirklich Druck auf die Stammspieler auszuüben. Kempf würde den Konkurrenzkampf in Leipzigs Abwehr erhöhen, zumal er als junger deutscher Spieler ins „Beuteschema“ der Sachsen passt. Fest dürfte stehen: Kempf zieht es zu einem deutschen Klub mit Champions-League-Ansprüchen.

Über Marc Schwitzky

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