Bundesliga

„Wir melden uns vom Abgrund“: Neues aus dem Abstiegskampf

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In einem Showdown um den Klassenerhalt trifft der HSV am letzten Spieltag auf den VfL Wolfsburg.

FSV MAINZ 05 (13. Tabellenplatz/33 Spiele/44:53 Tore/37 Punkte)

Abgrund? Beim FSV Mainz 05 verschwendet niemand auch nur einen Gedanken an ein theoretisch noch mögliches Debakel beim 1. FC Köln. Die Rheinhessen müssten (mindestens) 0:10 verlieren, um doch noch irgendwie auf den Relegationsplatz abrutschen zu können. Zum Vergleich: In insgesamt 13 Bundesliga-Duellen mit dem FC kassierte der FSV zwölf Gegentreffer…In den sozialen Medien feierte der Klub deshalb den vergangenen Samstag, an dem der Klassenerhalt praktisch perfekt gemacht worden war, als „Spieltag wie aus einem Hollywood-Drehbuch – mit Happy End“.

FC AUGSBURG (14./33/35:51/37):

Manchmal ist es gut, sich an die Vergangenheit zu erinnern, vor allem, wenn sie Hoffnung in einer gegenwärtig misslichen Lage macht. Nur einmal in seinen bislang sechs Spielzeiten in der Bundesliga musste der FC Augsburg bis zum Abpfiff des 34. Spiels der Saison um den Klassenverbleib zittern, das war 2012/2013. Am letzten Spieltag empfingen die bayerischen Schwaben die bereits abgestiegene SpVgg Greuther Fürth. Augsburg gewann 3:1 – nach 0:1-Rückstand, und weil Torhüter Alex Manninger einen wiederholten Elfmeter hielt. Bei einer Niederlage wäre Augsburg damals abgestiegen.

VfL WOLFSBURG (15./33/33:50/37):

Bleibt er? Oder bleibt er nicht? Trotz der enttäuschenden Saison machen sich die Niedersachsen jedenfalls Hoffnungen, dass Top-Torjäger Mario Gomez weiter ein Wolf bleibt. Voraussetzung ist natürlich der Klassenerhalt. „Die Signale von Mario sind positiv. Er hat öffentlich oft genug betont, dass er sich beim VfL wohlfühlt“, sagte Sportchef Olaf Rebbe der Bild-Zeitung. Nach der Saison werde sich der Klub mit Gomez und dessen Berater zu Gesprächen treffen.

HAMBURGER SV (16./33/31:60/35):

Vor dem Showdown um den Klassenerhalt des HSV gegen Wolfsburg wittern auch Schwarzmarkthändler ein großes Geschäft – besonders im Internet. Doch die Hanseaten warnen nun davor, Eintrittskarten auf nicht dazu befugten Online-Plattformen zu kaufen. „Gemäß unserer AGB ist der Verkauf von Tickets des HSV auf nicht autorisierten Plattformen untersagt und führt zur Stornierung selbiger“, sagte HSV-Ticketingleiter Kai Voerste. Für die längst ausverkaufte Partie am Samstag sind bereits über 300 Tickets, die über die einschlägigen Plattformen wie Ebay, Viagogo oder Seatwave angeboten wurden, storniert. Der HSV rät deshalb ausdrücklich davon ab, über diese oder andere nicht-autorisierten Plattformen Karten zu kaufen, da diese mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits ungültig sind.

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