Bundesliga

Präsident nimmt Sulu in Schutz

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München – Es liefen die letzten Minuten im Pokalspiel des SV Darmstadt gegen den FC Bayern München. Nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Mann bleibt Aytac Sulu mit blutendem Gesicht am Boden liegen. Dennoch wurde er von den Bayern-Fans beschimpft. Der Lilien-Kapitän reagierte und zeigte den Bayern-Anhängern den Stinkefinger. Jetzt droht ihm eine Sperre durch den DFB.

Darmstadt-Präsident verteidigt Sulu

„Natürlich ist diese Geste grundsätzlich nicht in Ordnung. Er hat sich dafür auch entschuldigt. Man sollte unbedingt bedenken, dass diese Aktion im Affekt passiert ist“, bricht Darmstadt-Präsident Rüdiger Fritsch in der Bild-Zeitung eine Lanze für den Abwehrspieler.

Der Rechtsanwalt fügt weiter an: „Er hat geblutet und befürchtet, dass einmal mehr eine Verletzung am Kopf entstanden ist. In diesem Moment kamen Pfiffe und diffamierende Bemerkungen. Vor diesem Hintergrund sind wir der Meinung, dass es nicht strafwürdig ist.“

Geldstrafe oder sogar Sperre?

Den Regeln entsprechend ist das Zeigen des Stinkefingers mit der Roten Karte zu ahnden. Der DFB-Kontrollausschuss hat bereits die Ermittlungen aufgenommen und den Übeltäter um eine Stellungnahme gebeten. Sulu muss entweder mit einer Geldstrafe oder einer Sperre für die nächste DFB-Pokal-Saison rechnen.

Über Maximilian Riepenhof

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