Bundesliga

Wird Völler neuer Bayer-Klubchef?

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München – Kostet das Kommunikations-Desaster Michael Schade das Amt als Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen? Und wird Rudi Völler dessen Nachfolger?

Schade kostet das Kommunikations-Desaster wohl den Job

Nach dem 2:2 zwischen Leverkusen und dem 1. FC Köln verkündete Schade das Ende von Trainer Tayfun Korkut: „Es ist doch klar, dass es am Saisonende zu einer Beendigung der Zusammenarbeit kommen wird.“ Damit überraschte er alle – schließlich waren weder Korkut selbst, noch Manager Jonas Boldt und Sportdirektor Rudi Völler involviert. Kostet dieser Fauxpas Schade den Job?

Übernimmt Völler?

Seine Entschuldigung wird den 64-Jährigen wohl nicht mehr retten. Geht Schade von sich aus im Sommer in Rente? Wenn ja könnte Völler dessen Job übernehmen. Auch wenn das „Denkmal“ etwas bröckelt, hat er doch eine ganz intensive Verbindung zum Verein. Von 1994 bis 1996 erzielte er 26 Tore in 62 Bundesligaspielen, danach fungierte er ab 2000 zweimal als Interimstrainer bei der Werkself, seit 2005 ist der gebürtige Hanauer Sportdirektor in Leverkusen.

Trainer-Suche: Der nächste Schuss muss sitzen

Kann Völler seine Fehler ausbügeln und den Klub wieder in die richtige Spur lenken? Der späte Klassenerhalt, das lange Festhalten an Ex-Trainer Roger Schmidt und die Installation von Korkut haben die Kritiker aufhorchen lassen. Der nächste Schuss muss sitzen, die Namen Peter Bosz (Ajax Amsterdam), Martin Schmidt (FSV Mainz 05), David Wagner (Huddersfield Town), Domenico Tedesco (Erzgebirge Aue) und selbst Thomas Tuchel (Borussia Dortmund) kursieren im Raum. Tätigt er diesen Deal dann bereits als Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen?

Über Christopher Michel

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