Nationalmannschaft

WM 2014: Deshalb startete Lahm in der Zentrale

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2014 hat es Deutschland in Brasilien geschafft und konnte sich im Finale um den Weltmeistertitel gegen Argentinien durchsetzen. Die Skepsis, ob der Triumph gelingen würde, war zuvor sehr groß. Vor allem Bundestrainer Joachim Löw wurde für seinen taktischen Maßnahmen häufig kritisiert. Außenstehende konnten damals schwer verstehen, weshalb Philipp Lahm in der Zentrale gespielt hat.

„Beim Start des Turniers waren Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger lange verletzt, deswegen hatten wir eine spezielle taktische Vorgehensweise: Am Anfang habe ich Philipp Lahm ins Zentrum gezogen, was hervorragend funktioniert hat, unteranderem beim 4:0-Auftakt gegen Portugal“, äußerte sich Löw gegenüber Sport Bild. Der 58-jährige wollte Schweinsteiger und Khedira in der Gruppenphase schonen. Er befürchtete, dass sie noch nicht komplett fit waren und ließ die beiden sich abwechseln.

Umstellen waren nötig

Im Viertelfinale traf Deutschland auf das starke Nachbarland Frankreich. Die Stimmung bei den Zuschauern war nach dem knappen 2:1-Sieg im Achtelfinale gegen Argentinien wenig zuversichtlich, zu schwach war der Auftritt der Mannschaft von Löw trotz Erfolgs gegen die Nordafrikaner. Der nächste Kontrahent, so viel war sicher, erforderte eine diszipliniertere und gradlinigere Vorstellung der deutschen Nationalmannschaft.

Löw analysierte die ‚Les Bleus‘

Löw analysierte die ‚Les Bleus‘ und zog die richtigen Schlüsse: „Der Gegner ist im Zentrum stark, hat aber auf der linken Defensivseite Probleme.“ Da Khedira und Schweinsteiger wieder fit waren, stellte der Coach um und zog Lahm wieder auf die rechte Verteidigerseite. In einem engen Match reichte den Deutschen ein Kopfballtor von Mats Hummels nach Freistoß von Toni Kroos zum Sieg. Es war ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum vierten Titelgewinn.

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