Bundesliga

WM-Star Pavard: Luhukay wollte ihn beim VfB nicht haben

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Benjamin Pavard ist dieser Tage in aller Munde. Mit Frankreich steht der Verteidiger am Sonntagnachmittag im Finale der Weltmeisterschaft in Russland gegen Kroatien. Der VfB Stuttgart wird über kurz oder lang eine Menge Geld mit dem 22-Jährigen machen. Dabei wäre er beinahe nicht bei den Schwaben gelandet, wie Ex-Manager Jan Schindelmeiser nun verriet.

„Den Transfer von Benji abzuschließen, war aufgrund der Begleitumstände eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich je in verantwortlicher Rolle habe treffen müssen“, sagte der 54-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Jos Luhukay hatte uns kurz vor Ende der Transferperiode mitgeteilt, dass er ihn nicht haben möchte.“ Der Niederländer habe 2016 für die Mission direkter Wiederaufstieg mehr Erfahrung haben wollen, so der Bericht. Schindelmeiser setzte den Transfer trotzdem durch, ging mit einer Ablöse von fünf Millionen Euro auch finanziell durchaus ins Risiko, um den damals 20-Jährigen zu holen.

Unglaubliche Entwicklung

Auch wenn Pavard schon damals alle Anlagen zeigte, um einmal ein Top-Spieler in der Bundesliga zu werden, habe er nicht mit dem kometenhaften Aufstieg des Franzosen gerechnet, gibt Schindelmeiser zu. „Er hat sich auch als Persönlichkeit unglaublich entwickelt und den aktuellen Status erarbeitet.“ Der elffache Nationalspieler dürfte dabei auch vom frühen Abschied Luhukays profitiert haben, der die Schwaben bereits nach dem vierten Spieltag der Saison 2016/17 verließ. Unter dessen Nachfolger Hannes Wolf etablierte sich Pavard zum Stammspieler, verpasste unter ihm und Tayfun Korkut nach dem Aufstieg keine einzige Minute der abgelaufenen Spielzeit. Dem Vernehmen nach wird er den VfB im Sommer 2019 in Richtung FC Bayern verlassen.

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