Bundesliga

Wood: Ärger um falsche Diagnose

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Spätestens mit dem Sieg von Mainz 05 gegen den SC Freiburg im Montagabend-Spiel (2:0) muss sich der Hamburger SV mit dem Gedanken anfreunden, das erste mal in der Klub-Historie den bitteren Gang in die zweite Liga anzutreten. Acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz bei noch vier ausstehenden Spielen sind kaum aufzuholen. Das größte Problem des HSV in dieser Saison: Die Harmlosigkeit vor dem Tor. Hamburg traf in 30 Spielen nur 23 mal. Daran konnte in den vergangenen Spielen Angreifer Bobby Wood nichts ändern.

Der 25-Jährige stand seit der Länderspielpause Mitte März nicht mehr im Kader von Trainer Christian Titz. Wie Bild erfahren haben will, hat dies wohl mit internen Querelen zu tun. Die Mediziner des Bundesliga-Dinos hatten dem US-Amerikaner ohne dessen Wissen muskuläre Probleme attestiert. Titz hatte daraufhin gegen den VfB Stuttgart (1:1) auf den Stürmer verzichtet. Für sein Land hatte der gerade im Test gegen Panama (1:0) das Siegtor erzielt, Selbstvertrauen gesammelt.

Wood unwissend

Dem Bericht zufolge wusste Wood allerdings nichts von vermeintlichen Muskel-Beschwerden. Er sei in der Kabine von Mitspielern darauf angesprochen worden. Wütend habe er sich daraufhin bei Titz beschwert. Der setzte in den vergangenen Partien auf Mittelfeldspieler Aaron Hunt als Neuner, wurde für seinen Mut mit dem 3:2-Sieg gegen Schalke 04 belohnt. Wood dürfte bis Saisonende bei einem Saisontor bleiben, das ihm bereits am zweiten Spieltag gegen den wahrscheinlichen Mit-Absteiger 1. FC Köln gelang.

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