Bundesliga

Zieht es Tawatha zurück in die Heimat?

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Taleb Tawatha hat sich in zwei Jahren bei Eintracht Frankfurt nicht nachhaltig durchsetzen können. Der Israeli pendelte unter Ex-Trainer Niko Kovac häufig zwischen Bank und Tribüne. Bereits im Winter wurde über einen möglichen Wechsel des Linksverteidiger spekuliert.

Tawatha kam 2016 für rund 1,2 Millionen Euro von Maccabi Haifa und agierte in der ersten Saison noch ordentlich. Kovac setzte regelmäßig auf ihn und in der Rückrunde gelang ihm im DFB Pokal-Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach ein wichtiger Führungstreffer. Doch in der zweiten Spielzeit bei den Hessen, in denen er durchstarten und sich für einen Stammplatz anbieten wollte, lief nicht mehr viel zusammen.

Zukunft von Tawatha offen

Der Tiefpunkt war das Wintertrainingslager in Alicante vergangenen Januar. Tawatha fand keine Bindung zur Mannschaft und enttäuschte bei den Übungseinheiten komplett. Scheinbar einfachste Bälle landeten im nicht beim Mitspieler, der Spielaufbau blieb auch ohne Gegnerdruck planlos. Ob sich daher unter dem neuen Coach Adi Hütter etwas an seiner Rolle ändert, ist fraglich.

Haifa bietet noch zu wenig

Sein Heimatklub aus Haifa denkt daher nach Bild-Informationen über eine Rückholaktion nach. Aber die bislang gebotenen 400.000 Euro Jahresgehalt langen dem 25-jährigen, der regelmäßig Timothy Chandler und Jetro Willems den Vortritt lassen musste, noch nicht aus. Zudem wollen die Hessen eine Ablösesumme für den Nationalspieler, dessen Vertrag noch bis 2019 läuft, kassieren.

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

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