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Ziereis: „Wenn Gebhart uns braucht, sind wir für ihn da“

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Die Teamkollegen von 1860 München zeigen Mitgefühl mit Timo Gebhart.

Seit dem 10. Spieltag fehlt Timo Gebhart verletzt. Vergangene Woche reiste der Mittelfeldspieler dann vorzeitig aus dem Trainingslager im spanischen Oliva ab. Den 28-Jährigen plagte eine Entzündung an der Achillessehne, die nicht mal mehr Individualtraining zuließ. Gebhart hat in seiner Profi-Karriere seit 2007 schon zwanzig (!) Verletzungen erlitten, zu den schwersten Rückschlägen zählten eine Verletzung an der Patellasehne (2014/15) und ein lädiertes Sprunggelenk (2011). Wann Gebhart nun für 1860 sein Comeback gibt, ist ungewiss. Für Gebhart gibt es derzeit ohnehin Bedeutenderes. Seine Tochter, die Ende Januar geboren wurde, ist eine Frühgeburt und liegt auf der Frühchenintensivstation. Zwar gilt die Überlebenswahrscheinlichkeit für das Mädchen als hoch, dennoch ist es für die Familie Gebhart eine emotionale Belastung.

1860 startet gegen Nürnberg II

Die Situation von Gebhart geht auch bei den Teamkollegen nicht spurlos vorüber. „Man merkt natürlich, dass ihn die Situation bedrückt. Das ist eine Extrembelastung. Daran sieht man erst, was wichtig ist im Leben. Wir nehmen alle Rücksicht auf ihn. Wir haben ihm gesagt: Wenn er uns braucht, sind wir für ihn da“, sagte Stürmer Markus Ziereis nun der Abendzeitung. Ziereis hob zudem die sportliche Qualität von Gebhart hervor: „Seine ganze Karriere wird er schon von Verletzungen verfolgt. Wir wünschen ihm alle, dass er bald zurückkommt. Er hat Pässe drauf wie sonst keiner.“ 1860-Coach Daniel Bierofka muss derzeit auf insgesamt sieben Spieler verletzt oder krank verzichten. Bis zum ersten Pflichtspiel im Jahr 2018 in der Regionalliga ist aber noch Zeit: Die „Löwen“ treten am 24. Februar beim 1. FC Nürnberg II an.

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