Aubameyang: „Kenne meine Limits noch nicht“

München- 18 Tore in 17 Spielen: Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang war der überragende Stürmer der Hinrunde. Im kicker sprach der Gabuner über die Hinrunde, seine Entwicklung und die Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres.

WOLFSBURG, GERMANY - DECEMBER 05: Maximilian Arnold (L) of Wolfsburg and Patrick Emerick Aubameyang (C) of Dortmund compete for the ball during the First Bundesliga match at between VfL Wolfsburg and Borussia Dortmund at Volkswagen Arena on December 5, 2015 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Oliver Hardt/Getty Images For MAN)
Pierre-Emerick Aubameyang spielt mit Dortmund eine starke Saison und hofft auf Titel. Foto: Oliver Hardt / Getty Images For MAN

„Auba“ hofft auf Finale

Aubameynag freute sich über die guten Leistungen des gesamten Teams. Der 26-Jährige warnte aber: „Es kommt darauf an, nicht nur ein halbes Jahr gute Leistungen zu zeigen, sondern ein ganzes.“ Aubameyang führte aus: „Ich will diese spektakuläre Halbserie im neuen Jahr bestätigen.“ Er hoffe zudem auf das Erreichen des Endspiels der Europa League: „Wir haben so viel Qualität im Kader, dass wir mit etwas Glück lange dabei sein können. Vielleicht sogar bis zum Schluss.“

Torjäger selbstkritisch

Aubameyang zeigte sich trotz der starken Torausbeute selbstkritisch: „Neulich in Bremen musste ich drei Tore machen – und bin leer ausgegangen.“ Seine Spiele analysiere er im Videostudium, bekannte er. Dort sehe er, dass noch mehr Treffer möglich seien und sagte deshalb: „Ich kenne meine Limits noch nicht.“ Sein Erfolgsrezept? „Das ist das Resultat von sehr viel Selbstvertrauen. Ich fühle mich frei, ich fühle mich zu Hause“, so Aubameyang. Auch seine Mitspieler lobte er: „Bei vielen Toren musste ich nur den Fuß hinhalten und den Ball über die Linie drücken. Ohne die herausragende Vorarbeit meiner Mitspieler wäre meine Quote nicht möglich.“

Vorbild Inzaghi

Auch von Milan-Legende Filippo „Pippo“ Inzaghi habe er sich etwas abgeschaut. „Jedes Mal, wenn er traf, hatte man das Gefühl, es ist das erste Mal für ihn. So empfinde ich das auch: Jedes Tor fühlt sich wie das erste an. Ich bin immer sehr glücklich, wenn ich treffe“, sagte Aubameyang, der Inzaghi in Mailand kennenlernte.

Aubameyang Afrikas Fußballer des Jahres?

Aubameyang sprach auch über die Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres. Dort steht er am 7. Januar in der Endauscheidung. „Das wäre etwas Einmaliges. Ich bin schon stolz, unter den Top 3 zu sein. Ich liebe Toure und Ayew, beide sind sehr stark. Toure ist mit seinen 32 Jahren schon etwas älter; Ayew und ich stehen für Afrikas Zukunft“, urteilte der Offensiv-Akteur. Er sei zuversichtlich, die Wahl zu gewinnen, aber „wenn es jetzt nicht klappt mit der Wahl zum besten Fußballer Afrikas, dann vielleicht im nächsten Jahr“, zeigte er sich entspannt.

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