Aufregung um Podolski

München – Riesen-Aufregung in der Türkei um Lukas Podolski. Der vergangene Freitag war für den deutschen Nationalspieler offenbar ein spannungsgeladener Tag.

Lukas Podolski wechselte vor der Saison vom FC Arsenal zu Galatasaray Istanbul. Foto: Denis Doyle / Getty Images
Lukas Podolski wechselte vor der Saison von Arsenal zu Galatasaray Istanbul. Foto: Denis Doyle / Getty Images

Missgeschick mit Dolmetscher

Zunächst unterlief dem 30-Jährigen vor dem Spiel seines Klubs Galatasaray Istanbul gegen Bursaspor ein Missgeschick. Beim Aufwärmen schoss Podolski versehentlich Klub-Dolmetscher Mert Cetin ab. Cetin, der unter anderem Deutsch, Spanisch und Portugiesisch spricht, wurde unter anderem am Auge verletzt und musste mit einer Bahre vom Platz getragen werden. Podolski tat die Aktion leid. Er lief Metin nach und versprach, als Wiedergutmachung mindestens ein Tor für ihn zu erzielen.

Podolski war an allen drei Toren zum Sieg beteiligt

Podolski avancierte sogar zum Matchwinner, er erzielte nicht nur die 1:0-Führung, er leitete den zweiten Treffer mit ein und bereitete das Tor zum 3:0-Endstand direkt vor. Doch das war offenbar längst noch nicht genug an Aufregung an diesem Tag.

Streit mit Fotografen

Nach der Partie ging Podolski mit seiner Familie in Istanbul zum Essen aus. Dabei geriet er heftig mit türkischen Fotografen aneinander, die den Weltmeister offenbar zu sehr bedrängten. Podolski, so berichten es türkische Medien wie ntv spor, soll dabei in türkischer Sprache Beleidigungen ausgesprochen haben und aggressiv gewesen sein. Ein Bild der vermeintlichen Rangelei kursiert nun auf türkischen Portalen und im TV.

Podolski belegt derzeit mit Galatasaray Rang drei in der türkischen Süper Lig. Auf Besiktas Istanbul mit Mario Gomez beträgt der Rückstand sechs Punkte nach 14 Spieltagen.

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