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Ausgerechnet Alaba!

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München – Die Bundesliga nimmt nach der Winterpause wieder Fahrt auf. Am 2. Rückrunden-Spieltag stehen abermals viele spannende Partien auf dem Programm, die durch alte Bekanntschaften nochmals mehr an Brisanz gewinnen. fussball.news zeigt die jeweiligen Treffen ehemaliger Teamkameraden.

Ausgerechnet!

Es ist ein beliebter Ausspruch von Kommentatoren und Fans: Wenn ein Spieler gegen seinen Ex-Klub trifft, dann heißt es: „Ausgerechnet…trifft!“ Hier nun die Übersicht, welche Spieler am Wochenende „ausgerechnet“ gegen ihre alte Liebe treffen könnten.

FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim

David Alaba ist beim FC Bayern nicht mehr aus der Startelf wegzudenken. Einen großen Sprung in seiner Entwicklung verdankt er dabei jedoch dem kommenden Gegner aus Sinsheim. Aufgrund mangelnder Spielpraxis wurde der Österreicher zur Rückrunde der Saison 2010/11 an die TSG ausgeliehen und war dort unangefochtener Stammspieler. Er stand in allen 17 Rückrundenpartien auf dem Platz und konnte dabei zwei Treffer erzielen.

Auch sein jetziger Teamkollege Tom Starke hat eine Hoffenheimer Vergangenheit, denn der Torhüter stand zwischen 2010 und 2012 bei 1899 unter Vertrag. In dieser Zeit kam er auf 58 Bundesligaeinsätze.

Auf der anderen Seite gibt es zwar keinen ehemaligen Bayern-Spieler, jedoch hegen Kevin Volland und Tobias Strobl eine besondere Beziehung zum deutschen Rekordmeister. Sowohl Volland (2007-2012) als auch Strobl (2005-2011) wurden beim TSV 1860 München, dem Lokalrivalen des FCB, ausgebildet. Während Strobl allerdings nie zu einem Einsatz bei den Profis der Löwen kam, konnte Volland immerhing 57 Zweitligaeinsätze für den TSV absolvieren (19 Tore).

1. FSV Mainz 05 – Borussia Mönchengladbach

Yunus Malli schaffte es zwar nie in den Profikader der Gladbacher, dennoch hat er seine Laufbahn zu großen Teilen den Fohlen zu verdanken. Der aktuelle Mainzer wurde nämlich zwischen 2007 und 2011 in der U17 bzw. U19 der Borussia ausgebildet. Im Herrenbereich angekommen, zog es den Türken weiter nach Mainz, wo er bis heute unter Vertrag steht.

Mit Jonas Hofmann gibt es auch Seiten Mönchengladbachs einen Spieler der sich auf ein Wiedersehen freuen darf. Der ehemalige Dortmunder wurde nämlich in der Saison 2014/15 vom BVB nach Mainz verliehen. Aufgrund von Verletzungen kam er während dieser Zeit jedoch nur auf zehn Bundesligaeinsätze, in denen ihm immerhin drei Tore gelangen.

Bayer 04 Leverkusen – Hannover 96

Zwar gibt es auf beiden Seiten keinen Spieler, der bereits beim anderen Verein unter Vertrag stand, jedoch sind alte Bekannte vorzufinden. Hannovers neuer Trainer Thomas Schaaf und der Leverkusener Sebastian Boenisch kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten beim SV Werder Bremen. Der Außenverteidiger stand nämlich zwischen 2007 und 2012 bei der Mannschaft von der Weser in der Bundesliga auf dem Platz – damaliger Trainer war Werder-Legende Schaaf (bis 2013). Mit Hugo Almeida trifft Boenisch zudem auf einen alten Teamkollegen, denn mit dem Portugiesen lief er von 2007 bis 2011 gemeinsam im Oberhaus auf.

FC Augsburg – Eintracht Frankfurt

Augsburgs Halil Altintop trifft am Wochenende auf seinen alten Arbeitgeber. Im Winter 2010 schloss sich der damalige Schalker der Eintracht aus Frankfurt an, wo er bis zum Sommer 2011 49 Bundesligaspielen zum Einsatz kam (drei Tore). Danach zog es den Türken weiter in seine Heimat zu Trabzonspor.

VfB Stuttgart – Hamburger SV

Die Hamburger Gotoku Sakai und Sven Schipplock schnürten beide bereits die Schuhe für den VfB. Schipplock wechselte im Januar 2008 vom SSV Reutlingen zur zweiten Mannschaft der Schwaben – zu einem Einsatz im Profikader kam es nie. Im Sommer 2011 ging es für den Angreifer dann nach Hoffenheim, ehe er sich zur neuen Spielzeit den Hanseaten anschloss. Sakai dagegen war in Stuttgart eine absolute Stammkraft. Zur Winterpause 2011/12 kam der Außenverteidiger aus seiner Heimat Japan zum VfB und spielte dort bis zum Saisonende der vergangenen Spielzeit. Bei den Schwaben kam Sakai auf insgesamt 87 Bundesligaspiele (ein Tor). Hinzu kommt HSV-Trainer Bruno Labbadia, der den VfB 2013 ins Pokal-Finale führte.

Borussia Dortmund – FC Ingolstadt 04

Ingolstadt Co-Trainer Michael Henke trifft mit dem BVB auf seine alte Liebe. Zwischen 1989 und 1998 war Henke als Assistenztrainer in Dortmund tätig. Gemeinsam mit Ottmar Hitzfeld hatte der ehemalige Mittelfeldspieler zwischen 1991 und 1997 eine äußerst erfolgreiche Zeit bei den Schwarz-Gelben. Der größte Erfolg war dabei sicherlich der Champions-League-Triumph in der Saison 1997.

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Über Sebastian Voichtleitner

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