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Ausgerechnet Boateng!

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München – Am Wochenende steht der erste Rückrunden-Spieltag der Bundesliga an, am Freitag empfängt der Hamburger SV den FC Bayern München zum Nord-Süd-Schlager. Doch nicht nur dort treffen einige Spieler auf ihren jeweils alten Arbeitgeber. Auch in den anderen Partien gibt es Wiedersehen, fussball.news zeigt eine Auswahl.

Ausgerechnet!

Es ist ein beliebter Ausspruch von Kommentatoren und Fans: Wenn ein Spieler gegen seinen Ex-Klub trifft, dann heißt es: „Ausgerechnet…trifft!“ Hier nun die Übersicht, welche Spieler am Wochenende „ausgerechnet“ gegen ihre alte Liebe treffen könnten.

Hamburger SV – FC Bayern München

Ivica Olic spielte zwischen 2009 und 2012 für drei Jahre beim deutschen Rekordmeister und konnte mit den Münchenern in der Spielzeit 2009/10 das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg feiern. Während seiner Zeit in Bayern konnte der mittlerweile 36-Jährige in 55 Bundesligaspielen 13 Treffer erzielen und avancierte dort zum Publikumsliebling. Um so bitterer, dass er nun dem 18er-Kader des HSV nicht angehört.

Auf der Gegenseite streifte sich Münchens Abwehrchef Jerome Boateng bereits das Trikots des Gegners über. Der deutsche Nationalspieler lief zwischen 2007 und 2010 für die Hamburger auf und kam in dieser Zeit auf 75 Bundesliga-Einsätze (kein Tor). Über die Zwischenstation Manchester City landete Boateng 2011 dann bei den Bayern.

Borussia Mönchengladbach – Borussia Dortmund

Der Neu-Gladbacher Jonas Hofmann trifft gleich zu Beginn der Rückrunde auf seinen Arbeitgeber der Vorrunde, denn der Mittelfeldspieler schnürte in der ersten Saisonhälfte noch die Schuhe für den BVB.  Nachdem er aber in diesem Zeitraum nur in sieben Ligapartien zum Einsatz kam, entschloss sich Hofmann einen neuen Weg zu gehen und schloss sich deswegen den Fohlen an.

Dortmunds Mittelfeldstar Marco Reus spielte vor seiner Zeit in Dortmund für die andere Borussia aus der Bundesliga. Bevor er 2012 zu seinem Heimatverein zurückkehrte, lief der Flügelspieler in insgesamt drei Spielzeiten in 97 Bundesligaspielen für die Fohlen auf und erzielte dabei 36 Tore.

Hannover 96 – SV Darmstadt 98

Mit Konstantin Rausch steht ein ehemaliger Hannoveraner im Kader der Lilien. Bei 96 wurde der Linksfuß nicht nur ausgebildet, sondern schaffte dort auch seinen Durchbruch in der Bundesliga. Mit 150 Ligaspielen für die Niedersachsen (9 Tore) absolvierte er dort auch die mit Abstand meisten seiner Karriere.

FC Schalke 04 – SV Werder Bremen

Franco Di Santo wechselte im Sommer vom SV Werder Bremen zum FC Schalke 04. Der Argentinier war während seiner Zeit bei den „Grünen“ deren Lebensversicherung und erzielte in seinen 49 Ligaspielen für die Bremer 17 Tore. Damit hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die Werderaner in den letzten beiden Spielzeiten am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun hatten.

Hertha BSC Berlin – FC Augsburg

Sebastian Langkamp schaffte seinen wirklichen Durchbruch in der Bundesliga beim FC Augsburg. 2011 vom Karlsruher SC in die Dreirosenstadt gekommen, spielte er insgesamt in 37 Ligaspielen im Oberhaus für die Schwaben, ehe es ihn nach zwei Jahren weiter nach Berlin zog.

Auf Augsburger Seite kennt sich Christoph Janker sehr gut in der Hauptstadt aus, denn sechs Jahre lang stand er in Diensten der Hertha, für die er im Oberhaus bis zum Januar 2015 insgesamt 38 Bundes- und neun Zweitligaspiele absolvierte.

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg

Wolfsburgs Außenverteidiger Sebastian Jung ist ein Eigengewächs der Frankfurter Eintracht. Zwischen 1998 und 2008 wurde er bei den Hessen ausgebildet, ehe er in den Herrenbereich aufrückte. Für Frankfurt, für die er auch sein Bundesligadebüt gab, kam Jung bis zu seinem Wechsel im Sommer 2014 auf 115 Bundesliaspiele sowie 33 Partien im Unterhaus.

Auf Seiten des VfL Wolfsburg haben Makoto Hasebe und Marco Russ eine Vergangenheit bei den „Adlern“. Während der Japaner zwischen Januar 2008 und September 2013 135 Bundesliapartien bestritt, kam Russ lediglich auf 24 Einsätze im Oberhaus während seiner Zeit in Wolfsburg. Haseba dagegen war überaus erfolgreich beim Werks-Klub, denn er feierte mit den „Wölfen“ 2009 den Gewinn der deutschen Meisterschaft.

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Über Sebastian Voichtleitner

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