Bundesliga

Bader rechtfertigt Transfer von Fossum

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Hannover –  Hannover 96 steht auf Platz 18 der Bundesliga, die Abstiegsgefahr ist groß. Sechs neue Spieler wurden in der Winterpause verpflichtet (Hugo Almeida, Adam Szalai, Hotaru Yamaguchi, Marius Wolf, Alexander Milosevic und Iver Fossum). Einer war mit 2 Millionen Euro der Königstransfer: Iver Fossum. Der norwegische U21-Nationalspieler kam mit der Empfehlung von elf Toren und neun Vorlagen in 30 Spielen aus der Tippeligaen zu den Niedersachsen. Doch noch zündet Fossum in der Bundesliga nicht. 96-Geschäftsführer Martin Bader versucht nun zu erklären, woran es liegt.

 Fossum als Kiyotake-Vertreter

Der zentrale offensive Mittelfeldspieler Fossum wurde als Reaktion auf den Ausfall des Spielmachers Hiroshi Kiyotake (Haariss im rechten Fuß im November 2015) zu Beginn der Rückrunde geholt. „Wenn Kiyotake gesund gewesen wäre, hätten wir auf der Postion gar nichts gemacht. Es war aber klar, dass Kiyo längere Zeit ausfällt“, sagte Martin Bader in einem Interview für den Blog TheWalkingRed und erklärte: „Fossum haben wir 13 Mal gescoutet. Die Bewertungen waren durchweg positiv. Er gilt als eines der größten norwegischen Talente.“

Bisher ohne Bundesligaeinsatz

Doch Fossum kam in den ersten vier Rückrundenspielen nicht zum Einsatz, obwohl Kiyotake verletzt blieb. Nur bei zwei Spielen gehörte er zum Kader von Hannover 96. „Das Eine ist Norwegen, das Andere die Bundesliga. Fossum muss körperlich zulegen. Da hoffen wir, dass er uns im März/April helfen kann. Ich hätte gewünscht, dass es schneller funktioniert“, erklärte Bader.

Kein Spieler kann von Abstieg profitieren

Darüber hinaus versicherte Bader, für einen möglichen Abstieg in Sachen Spieler-Verträge abgesichert zu sein.  „Faktisch ist es so: Bei über 90 Prozent aller Spieler haben wir den Daumen drauf, was bei einem Abstieg passiert“, zeigte sich Bader zufrieden mit der Vertragsgestaltung auch seiner Vorgänger. „Nahezu kein Spieler kann theoretisch von einem Abstieg profitieren. Sie sind dann alle in der Verantwortung, dieses Ergebnis zu korrigieren“, betonte Bader. Ein Abstieg würde auch zu einer deutlichen Senkung der Spielergehälter führen.

Über Daniel Michel

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