Bundesliga

Badstuber hofft auf Comeback im DFB-Team

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München – Holger Badstuber hat die vergangenen drei Jahre zahlreiche Rückschläge erlitten: Zwei Kreuzbandrisse, dazu ein Sehnenriss und ein Muskelbündelriss hatten lange Verletzungspausen für ihn zur Folge. Badstuber hat sich kurz vor der Winterpause mal wieder zurück ins Team des FC Bayern gekämpft. Im Interview mit der Bild-Zeitung sprach er nun über seine Ziele für 2016 – und die Hoffnung auf das Comeback in der Nationalelf.

„Muss mich durchbeißen“

„Ich habe wieder gelernt, dass das Leben nicht immer ganz einfach ist. Da gibt es auch Phasen, in denen man sich durchbeißen muss“, sagte der 26-Jährige über seine schwere Zeit und führte aus: „Jetzt bin ich wieder da! Ich lache. Ich bin wieder glücklich. Ich bin zurück bei der Mannschaft und ich kann das ausüben, was ich mit am meisten liebe: Fußball.“

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Für 2016, so Badstuber, wünsche er sich Gesundheit. Er wolle aber auch sein soziales Engagement unter anderem bei der „Münchner Tafel“ ausweiten. „Es ist schön, wenn man das Lächeln im Gesicht der Menschen sieht, wenn man ihnen etwas Gutes tut“, betonte Badstuber.

Zurück zu Joachim Löw?

Auch sportlich hat Badstuber sich für 2016 Ziele gesetzt. Er wolle sich weiterentwickeln – und er hofft auf ein Comeback in der Nationalmannschaft. „Natürlich wird die Nationalmannschaft auch irgendwann wieder ein Thema“, sagte Badstuber, der aber einschränkte: „Aber momentan ist es das noch nicht. Es sind zwar alle Grundsteine dafür gelegt und ich bin bereit, aber erst mal möchte ich bei Bayern wieder meinen Beitrag dauerhaft leisten.“

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Ob er denn nicht öfter mal auf sein Handy schaue und einen Anruf von Bundestrainer Joachim Löw erwarte, wurde Badstuber zudem gefragt. Der Verteidiger reagierte gelassen: „Das ist echt noch kein Thema. Der Fußball ist so schnelllebig, da kann so schnell so viel passieren. Ich fokussiere mich erst mal auf den FC Bayern. Darauf ist mein Tunnelblick momentan gerichtet.“

Lob von Müller

Gut tue es ihm dennoch, so Badstuber, wenn Teamkollegen wie Thomas Müller sagen, er sei gefühlt immer fester Bestandteil der Nationalmannschaft gewesen. „Da freut man sich“, so Badstuber, der ergänzte: „Aber vom Typ her ist mir so etwas immer lieber, wenn man das im Eins-zu-Eins sagt. Trotzdem will ich natürlich gerne mit ihm auch mal wieder in einem weiteren Team – außer Bayern – zusammenspielen.“

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